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08. Mai 1998 | Allgemeines

Zeitungsauflagen weitgehend stabil

Analyse der IVW-Zahlen des ersten Quartals 1998

Im ersten Quartal 1998 verkauften die deutschen Zeitungsverlage 31,44 Millionen Tages-, Wochen- und Sonntagszeitungen pro Erscheinungstag.

Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal bedeutet dies ein Rückgang von 1,02 Prozent (-323.460 Exemplare). In den alten Bundesländern gab es leichte Zuwächse (+0,35 Prozent); dagegen mußten die neuen Bundesländer - ähnlich wie im vierten Quartal 1997 - ein Minus von 9,02 Prozent verkraften.

Bei den Tageszeitungen insgesamt ergab sich gegenüber dem ersten Quartal 1997 ein leichtes Minus von -0,24 Prozent (-59.357 Exemplare). Während dabei die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen einen Rückgang von -0,92 Prozent (West: -0,2 Prozent/Ost: -3,49 Prozent) verkraften mußten, konnten die überregionalen Zeitungen, bedingt durch ihre Zuwächse im Westen, erneut insgesamt positive Werte (+1,07 Prozent) erzielen; bei den Kaufzeitungen gab es erstmals wieder in den alten Ländern (+1,37 Prozent) wie in den neuen Ländern (+3,40 Prozent) eine leichte Auflagensteigerung von 1,47 Prozent (86.515 Exemplare). Bei den Sonntagszeitungen (-4,58 Prozent) und den Wochenzeitungen (-2,53 Prozent) gingen dagegen die Auflagen zurück.

Differenziert nach Vertriebswegen läßt sich feststellen, daß die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen und die Sonntagszeitungen Abonnenten verloren haben und zwar insbesondere in den neuen Ländern; Zuwächse gab es dagegen im Einzelverkauf; hier profitierten insbesondere die Kaufzeitungen in den alten Ländern. Auch der Einzelverkauf der Sonntagszeitungen in West und Ost konnte zulegen. Eine detaillierte Darstellung folgt mit der nächsten Ausgabe des "BDZV-Zeitungsmarktes".

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