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14. November 2002 | Allgemeines

Zeitungsauflagen sind ein Spiegel der wirtschaftlichen Situation

IVW: Rückgänge in allen Kategorien / Abonnements weniger betroffen

Im dritten Quartal 2002 verkauften die deutschen Zeitungsverlage 29,30 Millionen Tages-, Wochen- und Sonntagszeitungen pro Erscheinungstag. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal bedeutet dies einen Rückgang um –3,14 Prozent. Die Zeitungen in den alten Bundesländern hatten dabei mit –3,03 Prozent weniger Verluste zu verzeichnen als die in den neuen Länder: hier beilief sich das Minus auf –3,89 Prozent.

Bei den Tageszeitungen kam es im Vergleich mit dem dritten Quartal 2001 insgesamt zu Verlusten von –3,03 Prozent (-720.674 Exemplare) auf 23,03 Millionen Exemplare. Die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen mussten ein Minus von –1,86 Prozent (West –1,29 Prozent/Ost –4,11 Prozent) verkraften. Die Auflage der Kaufzeitungen ging um –6,57 Prozent (-380.749 Exemplare) zurück. Ebenso musste die Gattung „überregionale Zeitungen“ Verluste hinnehmen. Sie weist im Vergleich mit dem dritten Quartal 2001 ein Minus von 2,19 Prozent (-37.589 Exemplare) auf. Konnten die Sonntagszeitungen im zweiten Quartal 2002 noch leichte Zuwächse aufweisen, so kam es nun auch hier zu Verlusten von –2,96 Prozent (-136.679 Exemplare). Der im Vergleich nach wie vor extreme Ausschlag bei den Wochenzeitungen um –4,87 Prozent (-91.669 Exemplare) geht erneut auf das Konto der „Woche“, die im März 2002 eingestellt wurde. Aufgenommen in die Statistik wurde in den alten Ländern die „Katholische Sonntagszeitung“, in den neuen Ländern die „Russkaja Germanija“. Im Osten erhöhte sich so die Zahl der verkauften Exemplare um 176,09 Prozent, nämlich um 23.459 Exemplare auf 36.781 Zeitungen.

 

Nach Vertriebswegen differenziert, ist erneut festzustellen, dass die Zeitungen bei den Abonnements leicht (-1,43 Prozent) und stärker beim Einzelverkauf (-6,76 Prozent) verloren haben; dagegen gab es beim Sonstigen Verkauf Zugewinne um 3,57 Prozent. In der Kategorie Tageszeitungen gab es Abonnementverluste besonders bei den überregionalen Zeitungen (-3,99 Prozent), dagegen konnten die Kaufzeitungen einige Abonnements (0,22 Prozent/261 Exemplare) hinzugewinnen. Bei den Rückgängen im Einzelverkauf sind prozentual die Kaufzeitungen mit –7,31 Prozent stark betroffen. Bei den Sonntagszeitungen gab es Zuwächse bei den Abonnements (3,83 Prozent) und besonders im Sonstigen Verkauf (16,47 Prozent). Dagegen mussten die Wochenzeitungen sowohl bei Abonnements (-1,16 Prozent), beim Einzelverkauf (-14,16 Prozent) und im Sonstigen Verkauf (-20,56 Prozent) Federn lassen.

 

Eine ausführliche Darstellung der Auflagenzahlen ist allen Mitgliedsverlagen der ZMG zugegangen. Darüber hinaus kann die Auswertung auch von der Homepage des BDZV (www.bdzv.de unter „Markttrends und Daten“) heruntergeladen werden. Kontakt: Urszula Wrzeciono, Telefon 069/973822-48, E-Mail wrzeciono@zmg.de.

 

Internet: www.zmg.de

 

Download der IVW-Auflagen 3. Quartal 2002

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