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21. Januar 2011 | Allgemeines

Zeitungs-Apps auf iPad populärer denn je

Zeitungslesen gehört für die Deutschen zu den Favoriten, wenn es um die bevorzugten Medienanwendungen auf der neuen Geräteklasse Tablet-PC geht. Das zeigt der Digitalbarometer von TNS Emnid, IP Deutschland und dem Fachmagazin „Werben und Verkaufen“. 45 Prozent greifen demnach auf iPad und Co. regelmäßig zu den Zeitungs-Apps, damit liegt die Zeitungslektüre auf Platz drei, direkt hinter Musik hören (59 Prozent) und Video-Clips schauen mit 52 Prozent.

zeitungsappsDabei ist die Zeitung sowohl für die bis 49-Jährigen als auch für die junge Generation von großem Interesse. Kaum Unterschiede gibt es auch zwischen Männern und Frauen – beide interessieren sich gleich stark für aktuelle Meldungen. Insgesamt ist der Nachrichtenkonsum eine Hauptbeschäftigung der iPad-Nutzer. Nachrichten-Apps sind die mit Abstand beliebtesten Anwendungen auf den Tablets (70 Prozent). Auf Platz zwei folgen Wetter-Apps mit 55 Prozent und Preisvergleich-Services. Lifestyle- oder Reise-Apps werden hingegen kaum angenommen. Gerade einmal 26 beziehungsweise 34 Prozent bezeichnen diese als besonders interessant.


Nutzerinteressen AppsDas große Bedürfnis nach aktuellen Informationen zeigt sich auch darin, dass es laut Studie für 67 Prozent der Nutzer wichtig ist, dass (Nachrichten)-Apps regelmäßig aktualisiert werden. Und für diesen Service wäre man auch bereit zu bezahlen. Immerhin ein Drittel der Befragten würde für Apps Geld ausgeben. Gleichzeitig unterstützt fast die Hälfte die Aussage, Apps sollten kostenlos und durch Werbung finanziert sein.


Apps ergänzen Medienangebot


Weiter fand TNS Emnid heraus, dass gerade bei den Jüngeren Apps von bekannten Zeitungen und Zeitschriften als besonders attraktiv angesehen werden. Bei den 14- bis 29-Jährigen gaben 49 Prozent zu Protokoll, dass „Anwendungen von bekannten Zeitungen/Zeitschriften eine wichtige Ergänzung zum bisherigen Medien-Angebot“ seien. Bei den Ältereb unterstützen 38 Prozent diese These.


Zukunftsperspektive


Mediennutzung auf TabletBesitzen gegenwärtig immerhin bereits drei Prozent der Deutschen einen Tablet-PCs, so wächst die Kaufbereitschaft für den flachen Touchpad Rechner mit steigendem Haushaltsnettoeinkommen. Mit 47 Prozent ist die Kaufbereitschaft in Haushalten mit einem Nettoeinkommen zwischen 2.000 und 3.000 Euro am größten. Gefragt nach der konkreten Kaufabsicht, bestätigen acht Prozent der Befragten, einen Tablet-PC kaufen zu wollen, für 32 Prozent ist es zumindest vorstellbar. Männer sind dabei die Anschaffungsfreudigeren. Neun Prozent möchten bestimmt einen erwerben und für 33 Prozent ist das „Ja“ nur durch ein „Vielleicht“ eingeschränkt. Die Kaufbereitschaft ist bei den Jungen zwischen 14 und 29 Jahren und Älteren zwischen 30 und 49 Jahren vergleichbar. Für das Digitalbarometer „Tablet PCs“ wurden 1.000 Personen vom 23. bis 26. November 2010 im Alter zwischen 14 und 49 Jahren befragt.

Grafiken: TNS Emnid / Foto: Axel Springer AG

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