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02. November 2004 | Marketing

Zeitungen und Zeitschriften für Blinde

Vor 15 Jahren, am 18. Oktober 1989, ist nach einem Bericht der „Frankfurter Rundschau“ (FR) die weltweit erste elektronische Tageszeitung für Blinde (ETaB) erschienen. Via Telefonleitung erhielten 15 Frauen und Männer einer Testgruppe das Medium an ihren Computer geliefert. Die Idee, Blinde und Sehende gleichzeitig mit Tageszeitungen zu versorgen, war in der Stiftung Blindenanstalt in Frankfurt am Main entstanden. Nach einer 1989 mit der „Frankfurter Rundschau“ gestarteten zweijährigen Testphase wurde die „FR“ eigenen Angaben zufolge weltweit als erste „ETaB“ zum Abonnement angeboten. Das Bundessozialministerium finanzierte das Pilotprojekt. Heute werden 26 Tageszeitungen aus ganz Deutschland sowie die Zeitschriften „Brigitte“, „Der Spiegel“ und „Focus“ für blinde und schwer sehbehinderte Menschen elektronisch so aufbereitet, dass diese sich die Medien entweder am Computer vorlesen lassen können oder sie mit den Fingern auf einer Blindenschrift-Zeile unterhalb der Computer-Tastatur ertasten können. Vorreiterfunktion hat die „FR“ auch mit ihrem Internetportal: Bei einem umfangreichen Test zur Barrierefreiheit von deutschsprachigen Nachrichtenportalen schnitt der Internetauftritt der „Frankfurter Rundschau“ als bestes Tageszeitungsangebot ab und lag in der Rangfolge von insgesamt 14 nach ihrer überregionalen Relevanz ausgewählten Nachrichtenportalen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Platz zwei.

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