Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

16. März 2009 | Allgemeines

Zeitungen und nationaler Hörfunk sind Qualitätsmedien

BDZV-Präsident Helmut Heinen zum Abschied von Deutschlandradio-Intendant Ernst Elitz

Zeitungen und Hörfunk sind keine Konkurrenten, sie sind vielmehr Vertreter von Qualitätsmedien, die einander fordern und ergänzen und ohne die die deutsche Medienlandschaft ein gutes Stück armer wäre. Das sagte BDZV-Präsident Helmut Heinen anlässlich der Verabschiedung von Deutschlandradio-Intendant Ernst Elitz nach 15-jähriger Tätigkeit aus dem Amt am 12. März 2009 in Köln. Gerade das Deutschlandradio und die Zeitungen hätten schon „crossmedial“ gearbeitet, als es das Wort noch gar nicht gab. Heinen wies in diesem Zusammenhang auf die zahlreichen nationalen und internationalen Presseschauen und Pressegespräche hin, die im Tageslauf bei Deutschlandradio Kultur (Berlin) und Deutschlandfunk (Köln) ausgestrahlt werden.

Heinen Rede SP minDer BDZV-Präsident nutzte mit Blick auf das neue digitale Programm DRadio Wissen die Gelegenheit für den Appell, im öffentlich-rechtlichen Hörfunk und Fernsehen auf Kosten der Gebührenzahler digitale Programme nicht weiter ungebremst zu vervielfältigen. Die Gebührenzahler hätten kein Einspruchsrecht, ob das denn alles wirklich nötig und gewünscht sei was da mit ihrem Geld gemacht würde, warnte Heinen. „Und gerade in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten möchte ich als Vertreter eines Mediums, das sich Tag für Tag am Markt bewähren und finanzieren muss, betonen, dass die Medienbudgets der Bürger nicht unendlich belastbar sind.“

Den scheidenden Intendanten beschrieb der BDZV-Präsident als „abgrundtief neugierig“. Ernst Elitz erwiderte, es sei alles andere als selbstverständlich, dass gerade ein Verlegerpräsident den Intendanten eines öffentlich-rechtlichen Senders lobe. Auch er sehe es aber so, dass beide auf professionelle Art die Welt erklären wollten und deshalb viel gemeinsam hätten.

Rede BDZV-Präsident Helmut Heinen zum Abschied von Deutschlandradio-Intendant Ernst Elitz

Foto: Deutschlandradio - Stefan Paul

zurück