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05. Mai 2008 | Digitales

Zeitungen steigern ihre Online-Reichweiten

AGOF veröffentlicht „Internet facts“ IV-2007

Die Online-Angebote der Zeitungen in Deutschland erzielen zusammengenommen mittlerweile eine „überschneidungsfreie“ Reichweite von 35 Prozent. Innerhalb eines Jahres sind die Unique User von 12 auf 14 Millionen gestiegen. Das zeigt eine BDZV-Auswertung auf Basis der aktuellen Reichweitenuntersuchung „internet facts 2007-IV“ der Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF).

Die Zeitungen in Deutschland stellen weiterhin das mit Abstand größte und umfangreichste Nachrichtenangebot im Netz. Dabei bilden die Regionalzeitungen in der Vermarktungsgemeinschaft OMS mit einer Reichweite von 20 Prozent und acht Millionen regelmäßigen Nutzern eine wichtige Säule. Im Ranking liegt die OMS auf Rang sechs der gemessenen Werbeträger. Auf den ersten fünf Plätzen befinden sich allesamt Angebote, die den Nutzern auch E-Mail-Funktionen anbieten. An der Spitze ist weiterhin „T-Online“. 15,14 Millionen Unique User kamen im Berechnungszeitraum auf die Seiten des Telekom-Portals. Direkt dahinter folgen „Web.de“ (13,48 Millionen Unique User) und Yahoo! Deutschland (10,93 Millionen). Auf den Rängen vier und fünf finden sich „MSN.de“ und „GMX“.

Online-ReichweitenIn den aktuellen „Internet Facts“ werden mittlerweile 385 Angebote ausgewiesen. 92 davon sind als Online-Angebot einer Tages- oder Wochenzeitung zu rechnen. Wie sehr sich die AGOF-Zahlen im Markt etablieren, zeigt die Tatsache, dass in der aktuellen Auswertungswelle 45 Websites neu dabei sind. Darunter befindet sich auch das neue Online-Portal der WAZ-Gruppe „DerWesten.de“ mit 0,51 Millionen Nutzern.

Das am stärksten besuchte Nachrichtenportal ist nach wie vor Spiegel Online mit 4,71 Millionen Nutzern. Mit 4,27 Millionen User folgt die Website von Bild.de, die gleichzeitig die reichweitenstärkste Zeitungs-Website ist. Den größten Sprung nach vorne machte das Angebot von „Welt Online“. Mit einem Plus von mehr als 50 Prozent auf nunmehr 2,53 Millionen Unique User bildet „Welt Online“ erstmalig den zweiten Platz unter den Zeitungswebsites. Dahinter folgen „sueddeutsche.de“ (2,16 Millionen User), „FAZ.net“ (1,74 Millionen User) und „Zeit Online“ (1,38 Millionen User). Als größte deutsche Online-Gemeinschaft hat sich studiVZ binnen eines Quartals von 3,5 auf 4,6 Millionen aktive Surfer im Monat verbessert.

Neben dem Angebots- und Vermarkter-Ranking enthalten die „internet facts“ auch allgemeine Daten zur Internetnutzung. 41,3 Millionen Menschen über 14 Jahren in Deutschland waren im vierten Quartal online. Das sind 63,7 Prozent der Bevölkerung über 14 Jahren und damit in etwa so viele wie im vorangegangenen Drei-Monats-Zeitraum, in dem erstmals über 40 Millionen Onliner registriert wurden.

Das Internet ist weiter ein von jungen Menschen geprägtes Medium. Die Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen ist mit 92,9 Prozent fast komplett online. Von den 30- bis 49-Jährigen sind bereits 79,3 Prozent im Netz. Die 50- bis 59-Jährigen sind mittlerweile zu 60 Prozent online und von den über 60-Jährigen ist jeder Vierte (24,6 Prozent) im Internet unterwegs. E-Mails lesen und verschicken (88 Prozent) sowie nach Informationen zu suchen (86,9 Prozent) sind die Hauptbeschäftigungen im Netz. Knapp zwei Drittel (63,9 Prozent) lesen Nachrichten im Netz. Über Produkte und Dienstleistungen hat sich mit 97,8 Prozent fast jeder Onliner schon einmal im Internet informiert. Dabei haben fast neun von zehn Surfern (87,4 Prozent) in den vergangenen zwölf Monaten etwas im Netz gekauft.

Die AGOF, ein Zusammenschluss von Online-Vermarktern, wurde im Jahr 2002 gegründet. Ziel ist es, eine einheitliche Reichweiten-Währung für Online-Medien als Basis für die Mediaplanung unter dem ag.ma-Dach zur Verfügung zu stellen. Die inzwischen vorliegenden Modellvorstellungen der AGOF werden derzeit einer ausführlichen Prüfung durch die Gremien der ag.ma unterzogen, um den Forschungsansatz anschließend zu integrieren.

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