Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

16. Mai 2002 | Allgemeines

Zeitungen sind wichtiges Element in der Kommunikationsarbeit der Kirchen

BDZV und VDZ im Spitzengespräch mit evangelischen und katholischen Repräsentanten

Die schwierige wirtschaftliche Situation in den Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen bildete einen Schwerpunkt im Spitzengespräch zwischen Vertretern von BDZV und VDZ sowie den Repräsentanten der evangelischen und katholischen Kirche am 8. Mai im „Haus der Presse“ in Berlin.

BDZV-Präsident Helmut Heinen beschrieb die schweren Einbrüche im Anzeigenmarkt, die leider weiter anhielten; in dramatischer Weise seien die Verlage in Ostdeutschland betroffen. Als große Herausforderung für die Zeitungsverlage wie für alle Medien nannte Heinen die langfristige Bevölkerungsentwicklung; dazu gehöre auch die hohe Zahl der ausländischen Mitbürger, die künftig sicherlich auch ein interessantes Zielpublikum für deutsche Zeitungen bildeten. Der Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger, Wolfgang Fürstner, ging auf die düstere Situation im Anzeigengeschäft ein: Im vergangenen Jahr hätten die Zeitschriftenverlage einen Umsatzeinbruch von sechs Prozent verkraften müssen; zwar sei im ersten Quartal 2002 das Werbemedium Fernsehen der größte Verlierer, auch bei den Zeitschriften sei noch keine Trendwende in Sicht. Als aktuelle Ursache für Rückgänge im Zeitschriftenverkauf nannte Fürstner den „Euro-Effekt“. Das Pressegeschäft sei auch ein „Münz-Geschäft“.

 

Die Delegationen der Kirchen, angeführt von Weihbischof Friedrich Ostermann, Vorsitzender der publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz sowie dem Präsidenten des Landeskirchenamtes Hannover, Dr. Eckart von Vietinghoff, unterstrichen die Bedeutung der Zeitungen für die Kommunikationsarbeit der Kirchen. Zugleich wiesen sie auf die Schwierigkeit hin, vor allem jüngere Menschen mit der traditionellen Kirchenpresse überhaupt noch zu erreichen. Hauptgeschäftsführer Dr. Volker Schulze stellte fest, dass die Möglichkeiten der Kooperation zwischen den Tageszeitungen und den Kirchen noch längst nicht ausgeschöpft seien. Wie kein anderes Informationsmedium erreiche die Zeitung die Menschen, und die journalistische wie die werbliche Leistung der Zeitung stehe für Glaubwürdigkeit und Vertrauen. In diesem Zusammenhang erklärte Landeskirchenamtspräsident von Vietinghoff, dass die derzeit laufende Werbekampagne der evangelischen Kirche in der nächsten Phase auch auf den Werbeträger Zeitung ausgedehnt werde. Auf jeden Fall würden einzelne Titel belegt.

zurück