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02. September 2008 | Allgemeines

Zeitungen sind Teil eines Rituals

Trendforscher Matthias Horx zur Zukunft der gedruckten Medien

Papier ist ein sehr guter Datenträger – einfach, billig, inzwischen auch gut recycelbar, findet der Trendforscher Matthias Horx. Deshalb würden manche Zeitungen auch in hundert Jahren noch – oder wieder – auf Zellulose erscheinen.

Horx betrachtet Zeitungen als Teil eines täglichen Rituals. „Man liest vor allem zum Frühstück als eine Art Upgrade der Information, und auch, um nicht immer mit dem Partner reden zu müssen, um im Kaffeehaus nicht andere Leute anstarren zu müssen oder in der U-Bahn etwas zu tun zu haben.“ Diese Sozialfunktion der Zeitung werde immer gebraucht.

Trotz aller Individualisierung brauchten Kulturen immer „ein Set an gemeinsamen Informationen – man könnte sogar die These aufstellen, dass dies in einer fraktalisierten Informationswelt noch wichtiger wird“. Allerdings wanderten, führte Horx im Interview mit der Wiener Tageszeitung „Die Presse“ aus, manche Funktionen von Zeitungen wie Kleinanzeigen und Kalender ins Netz. Damit werde es schwieriger, eine Zeitung ökonomisch zu führen.

Das gesamte Interview lesen sie hier.

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