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06. Februar 2014 | Marketing

Zeitungen sind Pioniere des deutschen Wortschatzes

Die deutsche Sprache hat aktuell gut 5,3 Millio­nen Wörter. Wolfgang Klein, Direktor des Max-Planck-Instituts (MPI) für Psycholinguistik und Leiter des „Digitalen Wörterbuchs der deutschen Sprache“, hat sie mit seinen Mitarbeitern erstmals gezählt. Den Textkorpus für seinen „Ersten Be­richt zur Lage der deutschen Sprache“ bildete eine Auswahl repräsentativer Texte aus den Be­reichen Belletristik, Zeitungen, Gebrauchstexte und wissenschaftliche Texte verschiedener Fachgebiete. Laut Klein ist der Wortschatz, wie „Die Welt Kompakt“ berichtet, im Verlauf des 20. Jahrhunderts um etwa ein Drittel gewachsen. Dabei hätten nicht etwa die Schriftsteller als „Pio­niere des Wortschatzes“ gewirkt, in der Belletris­tik habe es zwischen 1904 und 2004 vielmehr die wenigsten neuen Worte gegeben. Stark sei der Zuwachs vor allem bei den Zeitungen gewesen. Dazu MPI-Direktor Klein: „Das hat seinen Grund weniger darin, dass die Schriftsteller sprachlichen Neuerungen abhold sind, sondern darin, dass in Zeitungen immer neue Themen auftauchen, und die erfordern neue Wörter.“

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