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20. Februar 2013 | Allgemeines

Zeitungen setzen auf Paid Content

Konferenz "Digitale Erlösmodell" mit Best Practice aus aller Welt / Kombiworkshop am Folgetag entwickelt konkrete Umsetzungsvorschläge

Smartphones und Tablet-PCs haben die digitale Medienevolution weiter beschleunigt. Eine Entwicklung, von der auch die Verlage in der Online-Welt profitieren. Denn gut 6,2 Millionen Nutzer informierten sich Ende Dezember 2012 regelmäßig von unterwegs auf den Verlagswebsites über lokale, regionale, nationale und internationale Geschehnisse. Die Verlage stehen nun jedoch vor der Aufgabe, diese neuen Reichweiten noch besser zu monetarisieren. Die Schlagworte der Stunde heißen deshalb "Paid Content" beziehungsweise "Paid Services".

cover digitale erloesmodelle33 Zeitungen haben derzeit Bezahlschranken auf ihren Websites errichtet, und mehrere Dutzend weitere haben die Einführung für die nahe Zukunft angekündigt. "Paid Content muss zum Standard unserer Branche werden“, forderte BDZV-Vizepräsident und Vorstand der Axel Springer AG Jan Bayer beim Zeitungsgipfel 2012. Welche Erfahrungen die Zeitungen bereits mit Paywalls gesammelt haben, wie sich maßgeschneiderte Digital-Abos schnüren lassen und welche Bezahlsysteme am erfolgversprechendsten sind, diskutieren die Digital-Entscheider am 10. April 2013 in Düsseldorf bei der BDZV/ZV-Konferenz "Digitale Erlösmodelle".

Unter dem Motto "Weil Inhalte etwas wert sind", spricht Gregor Enderle von der Beratungsfirma OC&C über die neuesten Trends in der Bezahlwelt und erläutert Eckpfeiler einer erfolgreichen Paid-Content-Strategie. Über erste Erfahrungen mit einer solchen berichtet Christian Stavik, News Editor bei der norwegischen Zeitung "Fædrelandsvennen", die vor gut einem Jahr Teile ihrer Website www.fvn.no kostenpflichtig gemachte.


Neben europäischen Fallbeispielen steht bei der zweiten Auflage der Konferenz auch wieder viel nationaler Best Practice im Mittelpunkt. So präsentiert der Chefredakteur der Mediengruppe Oberfranken (Bamberg), Frank Förtsch, die Digitalstrategie seines Hauses, und Hans-Ulrich Wetzel, Verleger und Geschäftsführer des "Mühlacker Tagblatts", zeichnet den digitalen Weg des Blattes nach, das Ende 2012 eine Bezahlschranke errichtet hat. Dass Paywalls jedoch nur ein Bestandteil der Strategie sein können, zeigt Manfred Neufang am Beispiel des "Badischen Verlags" aus Freiburg auf. Das dortige Digital-Abo umfasst nicht nur den vollen Zugriff auf die Website, das E-Paper und die iPad-App, sondern in der Premium-Variante auch noch die gedruckte Samstagsausgabe - ein Modell, das schon bei der "New York Times" für stabile Wochenendauflagen gesorgt hat.


Weitere Schwerpunkte der Konferenz: Andreas Schmutterer stellt das E-Commerce-Geschäft der "Augsburger Allgemeinen Zeitung" vor, und Lars Grasemann vom Beratungsunternehmen netzstrategen erklärt Vor- und Nachteile verschiedener Bezahlsysteme. Die Teilnehmergebühr beträgt für BDZV-Mitglieder 530 Euro, Nicht-Mitglieder zahlen 780 Euro (jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer).Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie hier.

 

Kombiworkshop mit 15 Prozent Rabatt

 

Erstmals schließt sich an die Konferenz "Digitale Erlösmodelle" ein gleichnamiger Workshop (am 11. April 2013, Düsseldorf) an. In diesem analysieren die Teilnehmer zusammen mit dem renommierten Verlagsberater Gregor Waller die Traffic- und User-Struktur der eigenen Website und entwickeln auf dieser Grundlage maßgeschneiderte Paid-Content-Konzepte. Zentrale Fragestellungen sind: Welche Inhalte werden am häufigsten abgerufen? Bei welchen Themengebieten ist die Verweildauer am höchsten? Welche Bezahlmodelle - von Metered Modell bis starre Bezahlschranke - passen zu meinem Verlag? Mitglieder der BDZV-Landesverbände zahlen für diesen international erprobten Workshop 430 Euro, Nicht-Mitglieder 630 Euro (jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer). Bei Buchung zusammen mit der Konferenz am Vortag wird ein 15-prozentiger Rabatt gewährt.

 

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