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01. Oktober 2002 | Allgemeines

Zeitungen helfen! Über vier Millionen Euro Spenden

Aktionen für die Opfer der Hochwasserkatastrophe mit großem Erfolg

Mehr als vier Millionen Euro an Spendengeldern sind beim Deutschen Roten Kreuz, dem Diakonischen Werk und der Caritas allein unter dem Stichwort „Zeitungen helfen“ als Reaktion auf die Hochwasserkatastrophe in Bayern, Nord- und Ostdeutschland eingegangen.

In großformatigen Anzeigen hatten die Zeitungen am 17. August und in der nachfolgenden Woche zu Spenden für die Opfer aufgerufen. Viele Blätter hatten auch eigene Aktionen gestartet oder, wie beispielsweise der Berliner „Tagesspiegel“ und die „Berliner Zeitung“ als Medienpartner Benefizveranstaltungen unterstützt. Sogar die türkische Zeitung „Hürriyet“ nahm mit ihrer in Deutschland vertriebenen Auflage an der BDZV-Spendenaktion teil. Insgesamt sind nach Presseberichten durch Benefizaktionen wie auch die große Spendengala von „Bild“ und ARD rund 250 Millionen Euro von der deutschen Bevölkerung aus privaten Mitteln zur Verfügung gestellt worden. Einen Bericht, welche Projekte von den Hilfsorganisationen mit den unter „Zeitungen helfen“ eingeworbenen Spendenmitteln finanziert wurden, erwartet der BDZV zum Jahresende.

 

In den nächsten Wochen wird „BDZV intern“ darüber hinaus auch von den Aktionen berichten, die Zeitungen unabhängig von der BDZV-Initiative „Zeitungen helfen“ gestartet haben. Heute stellen wir die „Fluthilfe Raguhn“ – eine Initiative des „Main-Echos“ in Aschaffenburg vor. Die Kleinstadt Raguhn nördlich von Bitterfeld wurde „stellvertretend für die kleinen Orte“ ausgewählt, die „weniger Aufmerksamkeit erfahren als große Städte“. Raguhn hatte eine Schadensbilanz von 28 Millionen Euro, 90 Wohnungen wurden durch das Hochwasser zerstört, Gewerbetriebe sind betroffen, Arbeitsplätze gefährdet. Hilfskräfte aus Stadt- und Landkreis Aschaffenburg organisierten nicht nur Aufräumdienste, Hilfsgütertransporte und Benefizveranstaltungen. „Main-Echo“-Leser und Verlag gründeten auch die „Fluthilfe Raguhn“, bei der bis heute mehr als 400.000 Euro zusammenkamen, die zielgerichtet dem Ort und seinen Bewohnern zur Verfügung gestellt werden. Sowohl die „Bitterfelder Zeitung“ als auch das „Main-Echo“ berichten über die Fortschritte beim Wiederaufbau. Kontakt: „Main-Echo“, Manuela Klebing, Telefon 06021/ 396339.

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