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23. Oktober 2002 | Namen und Nachrichten

Zeitungen helfen – Das Hochwasser und die Folgen

Wie in „BDZV intern“ Nr. 21 berichtet, soll es an dieser Stelle eine regelmäßige Nachlese über die zahlreichen Aktionen geben, die die Zeitungsverlage als Reaktion auf die Überschwemmungskatastrophe im August gestartet haben. So hat beispielsweise die „Ostsee-Zeitung“ (OZ) in Rostock auf einen Tipp der „Sächsischen Zeitung“ in Dresden hin ein Patenprojekt für den Wiederaufbau der zerstörten Grundschule in der Gemeinde Schmiedeberg gestartet. 10.000 Euro als Grundstock kamen von der Geschäftsleitung der Zeitung. Dann schilderten „OZ“-Reporter die Situation im Katastrophengebiet und die Probleme der Schmiedeberger Kinder. Binnen sechs Wochen schwoll so das Spendenkonto der Zeitung auf mehr als 430.000 Euro an. Die „OZ“ veröffentlichte in der Folge die Namen aller Spender. Der Neubau einer Schule ist inzwischen beschlossene Sache: Von Bund und Land gibt es Fördermittel, der Eigenanteil der Gemeinde wurde dank der Hilfe der Leser im Verbreitungsgebiet der „Ostsee-Zeitung“ gesichert. Kontakt: Ostsee-Zeitung, Chefredakteur Gerd Spilker, Telefon 0381/3650, E-Mail chefredaktion@ostsee-zeitung.de.

 

Insgesamt 936.000 Euro haben die Leser der Verlagsgruppe Rhein Main in Mainz bisher gespendet. Wie der Sprecher der Geschäftsführung, Karlheinz Röthemeier, mitteilt, wurden die Spenden von der Redaktion direkt vor Ort verteilt. Dabei hätten die Redakteure mit Erschrecken festgestellt, „dass auch Anfang Oktober in vielen Orten noch kein Cent an Spendenmitteln bei den Bedürftigen angekommen“ sei.

 

Noch im August stellte die WAZ-Mediengruppe in Essen für die Opfer der Flutkatastrophe eine Million Euro zur Verfügung. Wie das Unternehmen mitteilt, wollten die Gesellschafter und die Geschäftsführung mit ihrer Spende einen Beitrag zur schnellen Hilfe für die vom Jahrhunderthochwasser betroffenen Menschen leisten, „und zwar dort, wo unsere Hilfe besonders dringlich gebraucht wird“. Das Geld wurde dem neu gegründeten gemeinnützigen Verein „Sachsen helfen“ in Dresden zur Verfügung gestellt, um vorwiegend soziale und karitative Einrichtungen in Sachsen zur unterstützen. Zusätzlich hätten die Zeitungen und Zeitschriften der WAZ-Mediengruppe eigene Spendenaktionen initiiert. Die Spendenbereitschaft der Leser sei „überwältigend“.

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