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14. November 2002 | Namen und Nachrichten

Zeitungen helfen – Das Hochwasser und die Folgen

Wie in „BDZV intern“ Nr. 21 und 23 berichtet, soll es an dieser Stelle eine regelmäßige Nachlese über die zahlreichen Aktionen geben, die die Zeitungsverlage als Reaktion auf die Überschwemmungskatastrophe im August gestartet haben. So hat zum Beispiel die „Eßlinger Zeitung“ mit ihrer Hilfsaktion „Flutopfer Dresden-Süd“ die Patenschaft für eine Pfarrei in Laubegast und deren geplanten neuen Kindergarten übernommen. Einen finanziellen Grundstock von 15.000 Euro legte die „Eßlinger Zeitung“ selbst. Bereits eine Woche später waren über 130.000 Euro an Spenden zusammengekommen. Ende Oktober konnte Verlegerin Christine Bechtle-Kobarg der katholischen Pfarrei „Heilige Familie“ in Laubegast einen Scheck über mehr als 327.000 Euro überreichen, die die Leser für die Flutopfer in Dresden-Süd gespendet hatten.

 

Mehr als 670.000 Euro spendeten die Leser des „Donaukuriers“ in Ingolstadt. Die Zeitung hatte im Vorfeld bewusst keine konkreten Projekte festgelegt, die unterstützt werden sollten. Stattdessen war es das Ziel, „möglichst schnelle und unbürokratische Hilfe dort zu leisten, wo dies am nötigsten war“. Über die Vergabe entschied im Einzelfall der „Donaukurier“ zusammen mit Vertretern der Arbeiterwohlfahrt. Mehr als 8.000 Leserinnen und Leser hatten zum Erfolg der Spendenaktion beigetragen. Unterstützt wurden schließlich unter anderem das schwer beschädigte Krankenhaus in Bitterfeld und ein Kindergarten in Sandersdorf in den neuen Ländern sowie zwei Kindergärten im oberpfälzischen Kötzting und mehrere Allgäuer Familien. Die Namen aller Spender wurden im „Donaukurier“ veröffentlicht.

 

Auch der „Nordkurier“ in Neubrandenburg startete unter dem Motto „Flutopferhilfe“ eine Spendenaktion zu Gunsten der vom Hochwasser betroffenen Gebiete. Mehr als 406.000 Euro zahlten Leser aus dem Verbreitungsgebiet der Zeitung binnen sechs Wochen auf einem dazu eingerichteten Sonderkonto ein. „Nordkurier“-Reporter waren nicht nur in den Hochwassergebieten entlang der Elbe in Mecklenburg-Vorpommern und in Brandenburg unterwegs, sondern berichteten auch aus Sachsen. In Zusammenarbeit mit der „Sächsischen Zeitung“ in Dresden und den örtlichen Behörden fließen die Spenden in drei Projekte, nämlich den Wiederaufbau einer Sporthalle in Dippoldiswalde sowie eines sozio-kulturellen Zentrums in Tharandt und in den Neubau eines Kindergartens in Dohna. Insbesondere der Aufbau des Kindergartens wird auch weiterhin redaktionell vom „Nordkurier“ begleitet. Die Namen aller Spender wurden in der Zeitung veröffentlicht.

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