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01. Februar 2007 | Recht

Zeitungen gehen gegen Perlentaucher in Berufung

Der Rechtsstreit zwischen der „Frankfurter All­gemeinen Zeitung“ (FAZ) und der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ) auf der einen und dem Internet-Kulturmagazin Perlentaucher (http://www.perlentaucher.de) auf der anderen Seite geht weiter. Nachdem das Frankfurter Landgericht in seinem Urteil vom 23. November 2006 gegen „FAZ“ und „SZ“ entschieden hatte, kündigten die beiden Zeitungen jetzt an, in die Berufung zu gehen. Die Verlage hatten dagegen geklagt, dass „Perlentaucher“ Auszüge aus Buch­rezensionen ihrer Zeitungen mit dem Verweis auf „SZ“ und „FAZ“ an Internet-Buchhandlungen wie www.amazon.de und www.buecher.de zu Werbe­zwecken weiterverkaufe. Die beiden Zeitungen sahen damit ihre Urheber-, Wettbewerbs- und Markenrechte verletzt. Das Landgericht begrün­dete die Klagezurückweisungen damit, dass es sich bei den veräußerten Texten nicht um „Eins zu eins“-Dokumentationen der Original-Artikel handle, sondern um stark verkürzte Zusammen­fassungen. An diesen bestehe kein Urheberrecht der Verlage mehr. Die beiden Zeitungen haben nun bis zum 1. März Zeit, ihre Berufung vor dem Oberlandesgericht Frankfurt/Main zu begründen. Voraussichtlich wird im Sommer oder Herbst 2007 neu verhandelt.

Quelle: dpa, Der Tagesspiegel, Frankfurter Rundschau, Die Welt

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