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26. März 2002 | Allgemeines

Zeitungen gehen aus der Krise gestärkt hervor

VNZV-Jahreshauptversammlung in Lüneburg

Die Zeitungen werden die derzeitige Krise nach Ansicht des Verbands Nordwestdeutscher Zeitungsverlage (VNZV) meistern und sogar gestärkt daraus hervorgehen.

Zwar sei die aktuelle Situation für die Branche angesichts gestiegener Papierpreise bei rückläufigem Anzeigenaufkommen und leicht sinkenden Auflagen nicht sonderlich erfreulich, sagte der Verbandsvorsitzende Peter-Jürgen Lesemann, Geschäftsführer der „Braunschweiger Zeitung“, anlässlich der Jahreshauptversammlung der nordwestdeutschen Zeitungsverleger am 21. März 2002 in Lüneburg. Hinzu kämen Tarifverhandlungen mit der „unrealistischen Forderung von 6,5 Prozent“. Gleichwohl sei die Zeitung in der Region das Medium der Zukunft.

 

„Wir sind überzeugt, dass die Menschen gerade ohne die regionale Tageszeitung nicht leben können und nicht leben wollen – weil sie Informationen aus ihrer Nachbarschaft brauchen wie das tägliche Brot“, betonte der Vorsitzende. Sie wünschten sich Orientierung in einer Welt, „die zwar wie ein Dorf zusammenwächst, aber den Menschen unübersichtlich und undurchdringlich erscheint wie ein Dschungel“. Das Internet als Medium der Zukunft sei „so schnell entzaubert worden“ wie keines zuvor. So hätten die Zeitungsverlage trotz aller Schwierigkeiten „allen Grund, selbstbewusst aufzutreten und die Krise als Chance zu begreifen“, erklärte Lesemann.

 

BDZV-Präsident Helmut Heinen erinnerte in seinem Grußwort noch einmal an die erheblichen Auseinandersetzungen um das Urhebervertragsgesetz, das Ende Januar 2002 vom Deutschen Bundestag verabschiedet und am 1. März vom Bundesrat gebilligt worden war. Bei der nun vorliegenden Fassung des Gesetzes habe sich die Vernunft durchgesetzt; die Interessen von Verwertern und Urhebern würden gleichermaßen berücksichtigt.

 

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