Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

07. März 2005 | Kinder-Jugend-Zeitung

Zeitungen für Kinder und ihre Tsunami-Berichterstattung

Weltweit haben Redakteure in Kinderzeitungen mit einer sorgfältigen und wohlüberlegten Berichterstattung auf die Flutkatastrophe in Asien reagiert und Möglichkeiten aufgezeigt, wie Kinder und Jugendliche den Opfern helfen können. Wie diese Zeitungen an das schwierige Thema herangegangen sind, wird jetzt in einem neuen Bericht des Weltverbands der Zeitungen (WAN) präsentiert www.wan-press.org/article6445.html. „Wir wissen, dass Kinderzeitungen - genau wie Zeitungen für Erwachsene – ihre Leser ernst nehmen müssen“, erläutert dazu Aralynn McMane, WAN-Direktorin für Entwicklung und Erziehung. „Zeitungen müssen den Kindern das Geschehen klar und eindeutig darstellen in einer Sprache, die sie verstehen können, mit Fotos, die ihnen Menschen zeigen wie sie selbst es sind, und mit Illustrationen, die die wichtigen Details verdeutlichen.“ Aus verschiedenen Ländern habe der WAN Zeitungen erhalten, die genau dies getan hätten, sagte McMane weiter. Familien hätten damit obendrein ein großartiges Wegzeug in den Händen gehabt, um das schreckliche Geschehen selbst zu diskutieren und zu zeigen, wie Kinder bei Rettung und Wiederaufbau helfen könnten. Während viele Zeitungen eindrückliche Bilder der Tragödie präsentiert hätten – zerstörte Häuser, Überlebende und Hilfskräfte und sogar Tote -, hätten sie ihre jungen Leser gleichzeitig aufgerufen, die Hoffnung nicht zu verlieren und etwas für die Opfer zu tun. So habe beispielsweise der „Junior Inquirer“, eine Beilage des „Daily Inquirer“ auf den Philippinen, eine Story gebracht mit dem Titel „Kinder aus aller Weit reichen Dir die Hand“ und Fotos abgebildet, auf denen ein Kind Geld bei einem Ricksha-Träger sammelte, ein anderes in einem buddhistischen Tempel in Kuala Lumpur für die Opfer betete und ein junges Mädchen in Hongkong Geld in eine Spendenbüchse steckte. Die Geschichte enthielt ferner Informationen über Spenden an das nationale Rote Kreuz auf den Philippinen. Kontakt: WAN, Larry Kilman, Telefon 00331/47428500, E-Mail lkilman@wan.asso.fr.

 

Internet: www.wan-press.org

zurück