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23. Mai 2012 | Allgemeines

Zeitungen behaupten Top-Platzierung im Werberanking

Fast vier Milliarden Euro erwirtschaftet

Die Tageszeitungen bleiben der zweitstärkste Werbeträger in Deutschland. Das geht aus der aktuellen Werbestatistik des Zentralverbands der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW) hervor, die am 23. Mai 2012 in Berlin vorgestellt wurde. Demnach nahmen die Tageszeitungen 2011 rund 3,56 Milliarden Euro durch Werbeanzeigen ein und rangieren damit knapp hinter dem Fernsehen, das auf 3,98 Milliarden Werbe-Gelder kam. Dabei entfiel der Löwenanteil auf das Privatfernsehen (3,7 Milliarden) und 283 Millionen Euro auf ARD und ZDF.

BIP Ii W 2012 mDrittstärkstes Werbemedium ist weiterhin die Werbung per Post (rund drei Milliarden), mit deutlichem Abstand folgen die Anzeigenblätter und die Publikumszeitschriften (zwei beziehungsweise 1,44 Milliarden Euro Werbeumsatz).

Insgesamt konnte der Werbemarkt 2011 ein Netto-Werbeplus von einem Prozent verbuchen. Neben der Online-Werbung, die um 15 Prozent auf 990 Millionen Euro zulegte (jedoch wird vom ZAW ausschließlich die Displaywerbung gezählt), profitierten die Filmtheater vom guten Kinojahr. Sie konnten ihre Werbeumsätze auf niedrigem Niveau um fast 14 Prozent steigern und nahmen 85 Millionen Euro ein.


Die Gesamtgattung Zeitung (Tageszeitung, Wochen- und Sonntagszeitungen sowie Zeitungssupplements) generiete über Annoncen im vergangenen Jahr 3,855 Milliarden Euro Umsatz, und bewegte sich damit nur knapp unter Vorjahresniveau. Die hohe Bedeutung der Zeitungen zeigt sich jedoch nicht nur im Werbe-, sondern auch im Lesermarkt. So erreichen die Titel gedruckt, online und mobile mehr Leser als jemals zuvor. Zu den 51 Millionen Lesern der Printausgaben kommen rund 26 Millionen monatliche Unique User auf den Websites der Verlage und eine ständig wachsende Zahl an Nutzern von Smartphone- und Tablet-Apps der Zeitungen.

Kaum Werbeimpuls durch Fußball-EM und Olympia


Für das laufende Jahr prognostiziert der ZAW ein leichtes Minus (0,5 Prozent) bei den Gesamtwerbeeinnahmen, auf dann 18,83 Milliarden Euro. Vor allem das sich verlangsamende Wirtschaftswachstum und die Unsicherheiten im Euroraum seien dafür verantwortlich. Auch die anstehende Fußball-EM und die olympischen Spiele würden sich kaum positiv auf den Werbemarkt auswirken. „Solche Großereignisse des Sports spiegeln sich zwar inhaltlich in Anzeigen, Spots und auf Plakaten wider, führen regelmäßig aber nur punktuell zu tatsächlich höheren Werbebudgets“, so ZAW-Sprecher Volker Nickel in der Jahres-Pressekonferenz.

Ort: Berliln

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