Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

12. März 1998 | Kinder-Jugend-Zeitung

Zeitung und Schule

800 Schülerinnen und Schüler aus 36 Klassen an 19 Schulen in Nordhorn und Umgebung werden vier Wochen lang im Mai 1998 das Leseförderungsprojekt "Zeitungsflirt" erleben. Bereits zum achten Mal ermöglichen die "Grafschafter Nachrichten" in Nordhorn den jugendlichen Teilnehmern die nähere Bekanntschaft mit "ihrer" Tageszeitung im Unterricht. Daneben gibt es auch Gelegenheit zu Besuchen in Verlag und Redaktion; vor allen Dingen sollen die Schüler aber auch selber recherchieren und schreiben. Ihre Artikel werden dann in einer Ausgabe des Jugendmagazins "Szene" der "Grafschafter Nachrichten" abgedruckt. Das von Promedia in Alsdorf betreute Leseförderungsprojekt wird im kommenden Jahr fortgesetzt.

In Lüneburg werden rund 1000 Schülerinnen und Schüler aus 45 Klassen im Frühsommer 1998 an dem Leseförderungsprojekt "Zeitung in der Schule" teilnehmen, das die "Landeszeitung für die Lüneburger Heide" mit dem Aachener IZOP-Institut zum fünften Mal veranstaltet. Wie schon beim letzten Mal ist auch wieder eine Klasse aus dem dänischen Viborg dabei. Anläßlich eines vorbereitenden Seminars für die Projektlehrer würdigte der Marketingleiter, Christian von Stern, der "Landeszeitung" das Engagement der Pädagogen. Dies sei eine gute Voraussetzung für den Erfolg der Leseförderungsmaßnahme.

48 Klassen und mehr als 1100 Schülerinnen und Schüler haben an der Leseförderungsmaßnahme "Zeitung in der Schule" teilgenommen, die der Zeitungsverlag Waiblingen gemeinsam mit dem Aachener IZOP-Institut zum dritten Mal veranstaltet hat. Die Berichte der Jugendlichen, die über die Beschäftigung mit der Zeitung im Unterricht hinaus Gelegenheit erhielten, als Reporter aktiv zu werden, füllen 35 Extra-Seiten. Angesichts des großen Erfolges bei Schülern, Lehrern und Lesern kündigte der Geschäftsführer des Zeitungsverlages Waiblingen, Ulrich Villinger, an, daß das Leseförderungsprojekt im kommenden Herbst erneut angeboten wird.

Rund 17.500 Schülerinnen und Schüler haben sich 1997 an dem vom media consulting team (mct) in Dortmund betreuten Leseförderungsprojekt "Zeitungstreff" beteiligt - im Unterricht und vor allem in der Praxis. Insgesamt 13 Tageszeitungen führten 1997 diese Maßnahmen durch. Im Mittelpunkt der Aktivitäten steht die Praxis: also das Zeitunglesen, der enge Kontakt der Klassen zur Redaktion, die Recherche und das Schreiben von Artikeln. Wie das mct in seiner Jahresbilanz mitteilt, wollten nach Abschluß der Projekte durchschnittlich 57 Prozent der Jugendlichen, die vorher selten oder nie Zeitung gelesen haben, dies künftig regelmäßig tun. Offensichtlich habe sich auch die Einstellung der Jugendlichen zur Zeitung durch die Leseförderungsmaßnahme geändert: Sie wüßten nicht nur besser Bescheid über das Geschehen in der Welt und im Lokalen, sie hätten auch gemerkt, daß die Zeitung unterhaltend sein kann. Fast 60 Prozent der Jugendlichen sagten aus, daß sie sich mit Freunden über Themen aus der Zeitung unterhalten hätten.

zurück