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05. September 1997 | Marketing

Zeitung bei der documenta X

Auf Einladung der "Frankfurter Rundschau" (FR) fand in Kooperation mit der documenta X (dX) am 29. Juli 1997 in den Hallen der Kasseler Ausstellung eine Podiumsdiskussion über die Zukunft der Tageszeitung mit dem Thema: "Weltbilder im Blocksatz - vom immer rascheren Altern der Tageszeitung im multimedialen Raum" statt. Aus Sicht des Chefredakteurs der "Frankfurter Rundschau", Roderich Reifenrath, wird die Tageszeitung auch bei zunehmenden wirtschaftlichen Druck überleben, wenn sie die Segmentierung in regionale, überregionale und Boulevardzeitungen noch verstärke. Der Publizist Jürgen Busche betonte, daß die Stärke der Tageszeitung nicht in der aktuellen Berichterstattung liege, sondern in der guten Analyse und einem Stil, der an Literatur heranreiche. "FR"-Feuilleton-Chef Peter Iden bezeichnete ein "vorkonditioniertes Publikum" als übergroßen Gegner fundierter Berichterstattung. Der Medientheoretiker Dietrich Leder fürchtete, daß sich viele Leser angesichts kleinerer Budgets und steigender Preise vermehrt dem Privatfernsehen zuwenden könnten - auf Kosten des Printmediums. Am 9. August 1997 wird die "Frankfurter Rundschau" in Kassel eine zweite Diskussionsrunde zur "Rolle der Bilder im Zeitalter von Cyberspace und Computeranimation" veranstalten.

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