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07. Mai 2004 | Allgemeines

Zeitschriftenverlage: Mit Outsourcing Kosten senken

VDZ und KPMG: Mehr als die Hälfte lagert bereits aus

Der zunehmende Kostendruck ist für über 90 Prozent der deutschen Zeitschriftenverlage eine der größten Herausforderungen. Die angestrebte Kostensenkung ist deshalb auch für 82 Prozent von ihnen das Hauptmotiv für Outsourcing, also die Auslagerung bestimmter Aufgaben. Über die Hälfte der Unternehmen betreibt schon heute Outsourcing, weitere zwölf Prozent planen diesen Schritt für die Zukunft. Die wichtigsten Ziele sind dabei der Zugang zu externer Expertise und externen Technologien.

Das sind zentrale Ergebnisse einer Umfrage unter rund 400 mittelständischen und großen Zeitschriftenverlagen in Deutschland, die der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG durchgeführt hat. Die Rücklaufquote betrug 25 Prozent. Laut der Umfrage zum Thema „Outsourcing in Zeitschriftenverlagen“, die den aktuellen Stand der Anforderungen der Unternehmen an Outsourcingprojekte wiedergibt, erhält das vielfach betriebene Auslagern von IT-Dienstleistungen „derzeit eine neue Dimension durch die zunehmende Nutzung von Offshore-Standorten in Osteuropa und Asien“. Auch die Königsdisziplin der Verlagsbranche, die Redaktion, werde mitunter ausgelagert. Bereits 40 Prozent der befragten Verlage hätten Outsourcing-Erfahrungen bei der Manuskripterstellung. So werde besonders regionale oder überregionale Berichterstattung an Externe „mit unverzichtbarem Spezialwissen und flexiblen Reaktionszeiten“ vergeben.

 

„Sehr gute Wachstumschancen“ werden laut Studie auch beim Outsourcing des Anzeigenverkaufs erwartet. Lagerten heute bereits 23 Prozent der befragten Häuser diesen Bereich aus, so könne es in Zukunft zur Entstehung einiger „Mega-Outsourcing-Provider für das Anzeigengeschäft kommen“. Ähnliche Erwartungen gebe es hinsichtlich der Verlagsarchive. Als überraschend bewerten die Auftraggeber der Studie den „sehr geringen Zuspruch deutscher Verlage bei der Auslagerung von Finanz- und Rechnungswesen“ etwa im Vergleich mit den Verlagshäusern der angelsächsischen Länder. Bei anhaltendem Kostendruck sei hier jedoch ein zunehmendes Interesse an Outsourcing zu erwarten. Die 76-seitige Umfrage „Outsourcing in Zeitschriftenverlagen – Status Quo und Ausblick“ kann gegen eine Schutzgebühr von 29 Euro (für VDZ-Mitglieder, Nicht-Mitglieder zahlen 89 Euro inklusive Versand) bezogen werden beim VDZ via E-Mail unter m.abendroth@vdz.de. Kontakt: VDZ, Veronika Nickel, Telefon 030/726298-160, E-Mail v.nickel@vdz.de.

 

Internet: www.vdz.de, www.kpmg.de

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