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19. Januar 2001 | Allgemeines

Zeitschriften verbuchen Anzeigenplus

Anzeigenumsätze steigen voraussichtlich um elf Prozent

Mit einem Rekordwachstum im Anzeigengeschäft sind die Publikumszeitschriften ins Jahr 2001 gegangen: Sie steigerten die Anzahl ihrer Anzeigenseiten im Lauf des vergangenen Jahres um durchschnittlich 14,9 Prozent. Das ergab eine Untersuchung des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), der rund 400 Zeitschriften erfasst. Für das Gesamtjahr 2000 rechnet der Verband mit einem Anzeigenumsatz von brutto acht Milliarden Mark; das würde einer Steigerung von elf Prozent entsprechen.

Karl Dietrich Seikel, Vorsitzender der Publikumszeitschriften im VDZ, wertet diese Entwicklung als Rückbesinnung der Werbekunden auf die Printmedien, nachdem die 90er Jahre ganz im Zeichen des Booms der TV-Werbung gestanden hätten. Zu den wichtigsten Werbeinvestoren bei den Publikumszeitschriften gehörten die Medien selbst, die Finanzdienstleister und Telekommunikationsunternehmen, die ihre Werbeausgaben im Jahr 2000 für die Magazine zweistellig erhöhten. "Immer mehr Unternehmen erkennen, dass Zeitschriften ein Medium mit hoher Effizienz und Bedeutung für Verkauf und Markenbildung sind", erklärte dazu Seikel. Auch von der neuen medialen Konkurrenz des Internets hätten die Zeitschriften bislang profitieren können. Die befürchtete Kannibalisierung der alten, gedruckten Medien durch die neuen Online-Medien habe weder im Lesermarkt noch im Anzeigenmarkt Spuren hinterlassen. Wie der VDZ weiter mitteilt, waren im Jahr 2000 besonders die Wirtschaftsmagazine als Werbemedium gefragt. Gegenüber dem Vorjahr konnten neue sowie etablierte Titel aus diesem Bereich das Anzeigenvolumen um 76,44 Prozent steigern.

Kontakt
VDZ
Gabriela Wiencek
Telefon 030/726298-111
Fax 030/726298-112
E-Mail: g.wiencek@vdz.de

Im Internet: www.vdz.de

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