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01. Oktober 2004 | Namen und Nachrichten

„Zeit“-Herausgeber Naumann zieht vor Verfassungsgericht

Der wegen Beleidigung verurteilte Michael Naumann, Herausgeber der Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit, musste eine juristische Niederlage hinnehmen: Naumann war im Januar 2004 zu einer Geldstrafe von 9.000 Euro verurteilt worden, weil er im Zug der Kokain-Ermittlungen um den Fernsehmoderator Michel Friedman gesagt hatte, dass es sich dabei um das Werk eines „durchgeknallten Staatsanwalts“ handle. Der betroffene Generalstaatsanwalt fühlte sich beleidigt und stellte Strafantrag. Naumann aber weigerte sich, 9.000 Euro für die Bezeichnung „durchgeknallt“ zu zahlen, und beruft sich auf die Meinungsfreiheit. Das Gericht hingegen kam zu dem Urteil, dass Naumann den Chefankläger bewusst „persönlich herabgesetzt“ habe. Wie der Berliner „Tagesspiegel“ berichtet, hat das Berliner Kammergericht jetzt die Revision des ersten Urteils als „unbegründet“ verworfen, was der „Zeit“-Herausgeber nicht auf sich sitzen lassen wolle. „Wir sind beauftragt, Verfassungsbeschwerde einzulegen“, sagte laut „Tagesspiegel“ Naumanns Berliner Rechtsanwalt. Offen sei bislang aber noch, ob der „Zeit“-Herausgeber das Berliner oder direkt das Bundesverfassungsgericht anrufen werde.

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