Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

22. März 2001 | Allgemeines

ZDF geht Internet-Kooperation mit T-Online ein

BDZV befürchtet Umgehung rundfunkrechtlicher Regelungen

Massive Bedenken auf Seiten der Zeitungsverleger hat die Ankündigung des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) ausgelöst, für die Verbreitung seiner Online-Nachrichten einen mehrjährigen Lizenzvertrag mit T-Online einzugehen.

Als Hauptinteresse des Gebühren-finanzierten öffentlich-rechtlichen Senders bezeichnete ZDF-Intendant Dieter Stolte in diesem Zusammenhang, die "Grundversorgung der Zuschauer im Internet künftig durch T-Online zu sichern". Zentraler Bestandteil der Vereinbarung ist ein neuer Internet-Auftritt mit der Nachrichtenseite www.heute.t-online.de.

Dagegen wiesen die Zeitungsverleger darauf hin, dass öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten grundsätzlich keinen Auftrag zu einer Grundversorgung im Internet hätten. Der Grundversorgungsauftrag beziehe sich auf das klassische Fernsehangebot. Im Übrigen dürften Internet-Aktivitäten nur sendebegleitend erfolgen.

Der geplante Name des Angebots lasse darauf schließen, dass hier eine Marke eines privaten Anbieters - T-Online - von dem Renommee einer öffentlich-rechtlichen Nachrichtensendung profi-tieren solle. Es sei, erklärte der BDZV, durchaus fraglich, ob "nicht rundfunkrechtliche Vorgaben umgangen werden".

Aufgrund des 4. Rundfunkänderungsstaatsvertrags dürfen die Online-Angebote des ZDF weder Werbung noch Sponsoring enthalten. Als Folge dieser Regelung muss das ZDF seine Kooperation mit den Anbietern NBS und Microsoft zum August 2001 auslaufen lassen.

zurück