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02. November 2000 | Allgemeines

ZAW-Prognose: Gutes Jahr für die Medien

Werbeumsätze sollen um 5,6 Prozent wachsen

Das Werbejahr 2000 wird zu einem wirtschaftlich guten Jahr für die Medien. Von den voraussichtlich 64 Milliarden Mark Werbeausgaben (+4,6 Prozent) in Deutschland werden die Medien rund 45 Milliarden Mark netto (+5,6 Prozent) für die Verbreitung von Werbung einnehmen, erwartet der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) aufgrund der Herbstumfrage bei seinen 40 Mitgliedsorganisationen der werbenden Wirtschaft, der Werbeträger und Werbeagenturen.

Wie der ZAW mitteilt, steigern sich damit die Erlöse gegenüber dem Vorjahr um 2,4 Milliarden Mark. Eine solche Steigerung hätten die Medien zuletzt Anfang der 90er Jahre erreicht. Die verbleibenden rund 19 Milliarden Mark der Werbeinvestitionen werden für Honorare und Gehälter sowie für die Produktion von Werbemitteln (Spots, Anzeigenvorlagen und Werbedrucke) aufgewendet (+2 Prozent).

Dabei ist laut ZAW im zu Ende gehenden Jahr 2000 die "Doppelrolle der Medien in der Werbebranche besonders augenfällig". Einerseits profitierten sie mit der erstmals erreichten Summe von 45 Milliarden Mark Werbeeinnahmen am stärksten von den Investitionen in Werbung, andererseits stünden sie erstmals in der deutschen Werbegeschichte an der Spitze der Branchen mit den höchsten Werbeaufwendungen - noch vor der Automobilindustrie. Nach ZAW-Berechnungen werden die Medien in diesem Jahr rund zwei Milliarden Mark netto oder rund vier Prozent ihrer Werbeerlöse für klassische Werbung mit dem Ziel ausgeben, Werbekunden, Leser, Zuschauer und Höhrer zu halten und neue zu gewinnen.

Entgegengesetzt sei die Situation der Internet-Firmen wie Online-Händler und Auktionare, Netzanbieter, Suchmaschinen und Mediendienste: Sie erreichen in diesem Jahr annähernd 300 Millionen Mark an Netto-Werbeeinnahmen, geben aber etwas mehr als zwei Milliarden Mark für den Aufbau ihrer Dienstleistungs-Marken in Deutschland aus. Dabei sind sie auf die klassischen Massenmedien angewiesen, weil nur auf diesem Weg hohe Reichweiten in der Bevölkerung zu erzielen sind. Fazit des ZAW: "Die neue Werbeökonomie braucht die alte."

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