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09. März 2007 | Allgemeines

ZAW: „Öffnet das Wettmonopol“

Werbewirtschaft appelliert an Bundesländer

Die deutschen Bundesländer müssen ihr Wettmonopol kontrolliert öffnen. Das fordert der Zentralverband der Werbewirtschaft (ZAW) nach einem am 6. März 2007 veröffentlichten Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH). Private Wettanbieter sollten nun ihre Dienstleistungen anbieten und bewerben dürfen. Auch sei dieser Wirtschaftsbereich den Grundsätzen des freien Dienstleistungsverkehrs in der EU anzupassen.

Das Luxemburger Gericht hatte in einem am 5. März 2007 veröffentlichten Urteil entschieden, dass ein britisches Wettbüro in Italien seine Dienstleistung anbieten darf. Die in Italien prakti­zierte Abschottung des Glücksspielmarktes wurde für gemeinschaftsrechtswidrig erklärt. Künftig müssen Mitgliedsstaaten in anderen EU-Ländern geltende Wettlizenzen auf ihrem Territo­rium anerkennen.

Jetzt könnten sich „die deutschen Länder ehr­lich machen“, sagte der ZAW in Berlin. Dem Ar­gument, der Staat müsse durch sein Monopol der Spielsucht der Bundesbürger entgegenwirken, überzeuge nicht. Tatsächlich gehe es den Län­dern um Milliarden Spieleinnahmen. Der EuGH habe nun mit seinem Urteil einen Weg aus der „moralischen Klemme der Politik“ gewiesen.

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