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24. Mai 2017 | Namen und Nachrichten

ZAW-Jahreszahlen: Medien 2016 mit mehr als 15 Milliarden Euro Netto-Werbeeinahmen

zaw.jpgDer Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW zieht eine positive Bilanz für 2016: Der Gesamtumsatz kommerzieller Kommunikation in Deutschland lag bei mehr als 45 Milliarden Euro. Davon sind 26 Mrd. Euro in mediale Werbung und 19 Mrd. Euro in weitere Formen der kommerziellen Kommunikation investiert worden. Von den Werbeinvestitionen entfallen mehr als 15,363 Mrd. Euro (plus 1,0 Prozent) auf die Netto-Werbeeinnahmen der Medien. Dies teilte der Spitzenverband der Werbewirtschaft am 18. Mai 2017 mit.

Demnach sind die drei größten medialen Werbeträger nach Netto-Werbeeinnahmen das Fernsehen (4,56 Mrd. Euro), die Tageszeitungen (2,53 Mrd. Euro) und die Anzeigenblätter (1,92 Mrd. Euro). Die drei wachstumsstärksten medialen Werbeträger sind Online und Mobile (2016: um 6,5 Prozent auf 1,52 Mrd. Euro), die Anzeigenblätter (um 5,9 Prozent auf 1,92 Mrd. Euro) und der Hörfunk (um 3,3 Prozent auf 768 Millionen Euro). Die Netto-Werbeeinnahmen der Tageszeitungen sind um 4,5 Prozent gesunken, doch viel das Minus im Vergleich mit 2015 (-6,6 Prozent) weniger stark aus.

Die Bedeutung der Werbung für die Refinanzierung der Medien, ihre Qualität, Vielfalt und Verfügbarkeit sei ungebrochen, teilte der ZAW mit. Sie reiche indes darüber hinaus: Die wissenschaftlich-empirische Studie des DIW Econ (Berlin): „Die ökonomische Bedeutung der Werbung“, habe erstmals belegt, wie hoch der direkte Wachstumsimpuls von Werbeinvestitionen auf das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands ist. Das lasse sich auch für 2016 quantifizieren. Danach führten die im vergangenen Jahr um ein Prozent höheren Werbeinvestitionen unmittelbar zu einem um 1,21 Mrd. Euro höheren BIP in Europas größter Volkswirtschaft: „ein signifikanter Impuls, der die Bedeutung einer liberalen Werberegulierung einmal mehr verdeutlicht.“

Doch insbesondere neue Regulierungsprojekte auf EU-Ebene, wie der Entwurf der e-Privacy-Verordnung, könnten nach Auffassung des ZAW zu massiven Einschränkungen der kommerziellen Kommunikation und erheblichen Wettbewerbsverzerrungen führen. ZAW-Präsident Andreas F. Schubert warnt daher: „Davon wären nicht nur die Wettbewerbs- und Informationsfähigkeit von Unternehmen, insbesondere der Medien- und Digitalwirtschaft, betroffen, auch die Angebotsvielfalt für Verbraucher würde hierdurch spürbar beeinträchtigt werden.“

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