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04. September 2003 | Allgemeines

ZAW hofft auf Ende der Werbeflaute in Deutschland

„Schwarze Null“ ist für 2003 noch erreichbar / Privater Rundfunk legt zu

Der Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW) erkennt erste Anzeichen für ein Ende der Flaute auf dem Werbemarkt in Deutschland.

Im ersten Halbjahr 2003 gaben einzelne Branchen wieder mehr Geld für Anzeigen und Spots aus, teilte die Organisation am 27. August 2003 in Berlin mit. So habe der Handel 15 Prozent mehr in Werbung investiert als im ersten Halbjahr 2002. Bei Kosmetikherstellern lag das Plus sogar bei 43 Prozent. Versicherungen gaben neun Prozent mehr aus und Möbelunternehmen 17 Prozent.

 

Wenn die Ansätze zu mehr Werbeausgaben in den nächsten Monaten anhielten, sei eine „Schwarze Null“ für den Gesamtwerbemarkt durchaus noch erreichbar, teilte der ZAW weiter mit. Wegen ungewisser politischer Rahmenbedingungen sei eine Prognose aber noch vage.

 

Erst Anzeichen der Belebung notiert auch der Werbezeitenvermarkter Radio Marketing Service (RMS). Im Juli dieses Jahres lagen die Werbeausgaben um 9,7 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahresmonat, teilte das Unternehmen mit. Diese leichter Besserungstendenz scheine sich auch im August fortzusetzen, sagte Wilfried Sorge, der Sprecher der RMS-Geschäftsführung.

 

Davon profitierte auch die Gattung Radio mit einem Plus von 6,7 Prozent. Die Privatradios im RMS-Verbund legten um 9,1 Prozent zu, die öffentlich-rechtlichen Sender um 7,7 Prozent. Für das Gesamtjahr erwartet Sorge trotz des leicht positiven Trends bestenfalls einen Werbeumsatz der Privatradios auf der Höhe des Vorjahres. Eine deutlich spürbare Erholung der Wirtschaft und damit der Werbebrache werde es wohl erst 2004 geben. Angesichts der Rahmenbedingungen könnten die Werbekunden der privaten Hörfunksender im nächsten Jahr mit konstanten Preisen rechnen.

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