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01. Oktober 2002 | Allgemeines

ZAW: Entscheidend ist Brüssels Werbepolitik

Sieg von Rot-Grün bietet keinen Impuls für eine Trendwende am Werbemarkt

Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) rechnet zwar mit einer leichten Belebung des flauen Werbemarkts durch das anlaufende Weihnachtsgeschäft, sieht im Ergebnis der Bundestagswahl aber keinen Impuls für eine durchgreifende Trendwende im Werbegeschäft.

Es sei gegenwärtig offen, ob die rot-grüne Regierungskoalition zur Marktregulierungswirtschaft umschwenke, erklärte der Dachverband am 23. September in Berlin. „Die Gefühle der Werbebranche sind nach diesem Wahlergebnis deshalb gemischt.“ Die Hoffnungen der im ZAW zusammengeschlossenen 40 Organisationen der werbenden Firmen, der Werbung verbreitenden Medien sowie der Werbeagenturen lägen auf Bundeskanzler Gerhard Schröder. Er habe sich immer wieder dafür ausgesprochen, dass freie Marktkommunikation für legal hergestellte und vertriebene Produkte im Rahmen der staatlichen und selbstdisziplinären Ordnung möglich sein müsse.

 

Durch die weit vorangeschrittene Integration der Wirtschaft im europäischen Binnenmarkt sei die Politik der Bundesregierung für die Konjunktur im nationalen Werbemarkt jedoch nur zum Teil wesentlich, schränkte der ZAW ein. Entscheidend sei die Werbepolitik der Europäischen Union, die zu rund 80 Prozent das Geschehen präge. Hier seien die Sorgen der deutschen Werbewirtschaft sehr groß. Bedroht werde von Brüssel aus nicht nur Werbung für einzelne Produktbereiche wie alkoholische Getränke, Tabakwaren, Automobile oder Lebensmittel. Auch generell drifte die EU-Kommission immer stärker zur Werbefeindlichkeit im Rahmen einer Verbraucherpolitik ab, die sich am lebensfremden und nicht am lebenskompetenten Konsumenten orientiere. Kontakt: ZAW, Volker Nickel, Telefon 0228/82092119, E-Mail zaw@zaw.de.

 

Internet: www.zaw.de

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