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14. Dezember 2005 | Allgemeines

ZAW: 2005 war ein „steiniges Werbejahr“

Werbung in klassischen Medien konnte sich dennoch behaupten

Der deutsche Werbemarkt hat im zuende gehenden Jahr 2005 leicht zugelegt und wird 2006 noch stärker wachsen. Der Weg aus der Rezession sei aber nach wie vor zäh, sagte Georg Wronka, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) am 8. Dezember 2005 in Berlin. 2005 sei ein „steiniges Werbejahr“ gewesen. Werbeagenturen und Medien hätten erheblich investiert, um werbende Unternehmen davon zu überzeugen, dass sich Werbung selbst in ökonomisch flauen Phasen betriebswirtschaftlich auszahle.

Laut einer Trendumfrage bei den 41 ZAW-Mit­gliedsverbänden werden die Investitionen in Wer­bung im laufenden Jahr um ein Prozent auf 29,53 Milliarden Euro steigen. Die Medien werden daran voraussichtlich mit 19,82 Milliarden Euro beteiligt sein. Auf Werbemittelproduktion wie Plakate, Anzeigenvorlagen oder Spots für Hörfunk, Fern­sehen und Kino sowie auf Honorare und Gehälter entfielen somit 9,71 Milliarden Euro.

Für 2006 rechnet der ZAW aufgrund der ge­genwärtigen Marktlage mit einem Wachstum von rund zwei Prozent. Von dem für das kommende Jahr prognostizierten Werbevolumen in Höhe von 30,12 Milliarden Euro blieben den Medien 20,3 Milliarden Euro Netto-Werbeeinnahmen.

Wenn auch die Werbebrache mit diesen be­scheidenen Zuwachsraten nicht an Boomphasen früherer Jahrzehnte anknüpfen könne, sei die wiedererlangte Stabilität trotz der bisher anhal­tenden ökonomisch unsicheren Lage der deut­schen Wirtschaft positiv zu bewerten, erläuterte der ZAW weiter. Dieser Trend widerspreche eini­gen Analysten, die der Werbung in klassischen Medien den Abstieg vorausgesagt hatten. Tat­sächlich sei die werbenden Wirtschaft, insbeson­dere Markenartikler und Dienstleister, nach wie vor „auf effiziente massenmediale Kommunika­tion mit den Kunden angewiesen“.

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