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14. März 2003 | Digitales

Zahl der Internetsüchtigen wächst

Die Zahl von Internetsüchtigen nimmt zu. Das berichtete das Humboldt-Klinikum in Berlin am 4. März 2003. Experten schätzen die Zahl der Internetsüchtigen, die täglich mehr als fünf Stunden surfen, bundesweit auf eine halbe Million. Das Gros der Betroffenen ist nach Aussage von Werner Platz, Direktor der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie, um die 18 Jahre alt. Bisher liege die Obergrenze bei 40 Jahren. Freunde, Ausbildung oder Schule und auch das Essen spielten für diese Gruppe keine Rolle mehr. Ein Großteil der Zeit werde in Chatrooms verbracht. Zur Feststellung der Sucht gibt es einen Katalog von zehn Fragen; wer vier davon positiv beantwortet, gilt als süchtig. Wenn jemand täglich fünf Stunden im Internet zubringe, sagte Platz, signalisiere das Probleme. Weitere Indikatoren seien die Unfähigkeit, die eigene Zeit zu steuern, Schuldgefühle und Entzugserscheinungen, beispielsweise im Urlaub. Das Klinikum arbeitet mit Gesprächs- und Verhaltenstherapie gegen die Sucht an. Die Therapie dauert meist mehrere Monate und wird in der Regel von der Krankenkasse bezahlt.

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