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08. Februar 2005 | Namen und Nachrichten

Worte und Unworte des Jahres

Das letzte „Wort des Jahres“ war „Hartz IV“, als jüngstes „Unwort des Jahres“ wurde „Humankapital“ gegeißelt. An beiden Begriffen entzündete sich sofort Kritik, schließlich handele es sich bei dem einen nur um einen Namen, während der andere eigentlich eine positive Intention habe. Von solcherlei Erwägungen muss sich der „Pons-Medienpreis“ aus dem Stuttgarter Klett-Verlag nicht leiten lassen. Mit dem – undotierten – Preis „Pons Pons“ würdigt die Jury Journalisten für deren kreative Wortschöpfungen, die im jeweils vorangegangenen Jahr erstmals in den Medien veröffentlicht wurden. Diesmal ausgezeichnet wurden am 3. Februar 2005 in Berlin Siems Luckwaldt für „Guccihuahua“ („Financial Times Deutschland“, Hamburg), der Chihuahua-Pflegehündin Pinousha Luxusangebote testen ließ; Jochen Bittner für „Großbritánamo“ („Die Zeit“, Hamburg) über die Zustände und Behandlungsmethoden in britischen Gefängnissen sowie Hilmar Schmundt („Der Spiegel“, Hamburg) für „Powerpointillismus“ als Charakterisierung aufgeblasener Präsentationen ohne echte Inhalte. In den Sprachgebrauch der Deutschen eingezogen sind zwei „Pons Pons“-preisgekürte Worte aus dem Jahr 2002: Die „K-Frage“ und der „Teuro“.

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