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05. September 2005 | Ausland

World Young Reader Prize vergeben

"The Irish Independent" und "The Limpopo Mirror" sind die Gewinner des "World Young Reader Prize 2005", den der Weltverband der Zeitungen (WAN) jährlich vergibt. Ein Lob der Jury erhielt "La Prensa" (Panama), ferner hob die Jury "The Hindustan Times" (Indien) und "The Record of Hackensack" (New Jersey) durch eine Erwähnung hervor. Der WAN würdigt mit dem Preis Zeitungen, die besonders innovative Projekte zur Gewinnung junger Leser initiieren. Dabei könnten die Gewinner des Jahres 2005 nicht unterschiedlicher sein: Beim "Independent" handelt es sich um eine Tageszeitung mit einer Auflage von 177.000 Exemplaren, der "Limpopo Mirror" ist ein Wochenblatt mit 8.000 Exemplaren Auflage. Beide Zeitungen wurden jedoch für wissenschaftliche Projekte geehrt. "Eureka" vom irischen "Independent" wendet sich an acht bis zwölfjährige Schüler. Das Magazin wurde 20 Mal während des Schuljahres veröffentlicht und als Beilage zur Zeitung an 720 Grundschulen ausgeliefert. Sir Harry Kroto, Nobelpreisträger für Chemie, nannte das Magazin eine "überaus eindrucksvolle Initiative, um die Aufmerksamkeit junger Leute auf die wahre Bedeutung von Wissenschaft, Ingenieurkunst und Technologie für ihren Alltag aufmerksam zu machen". Laut WAN konnte der "Independent" an den Erscheinungstagen des Magazins mehr als 22.000 zusätzliche Exemplare verkaufen und damit eine substanzielle Erhöhung der Auflage erzielen. Der Mitpreisträger "Limpopo Mirror" erhielt den Beifall der Jury insbesondere für die Methode, die Informationsbedürfnisse der Leser durch die Produktion kostengünstiger Materialien auf besonders effektive Weise zu befriedigen. Als kleine Wochenzeitung habe der "Mirror" die Reichweite seines Supplements "Science of Life" dadurch vergrößert, dass es neben der gedruckten Version auch unentgeltlich auf der Homepage der Zeitung weltweit abgerufen werden konnte. Eigentlich seien die Supplements zur Verbesserung der Lese- und Rechenfähigkeit von Kindern in den ersten drei Schulklassen gedacht gewesen, doch seien sie bis hinauf in die siebte Klasse von solchen Kindern genutzt worden, deren erste Sprache nicht Englisch ist und die zusätzliches Lehrmaterial nur unter größten Schwierigkeiten erwerben könnten.

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