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16. Februar 2006 | Namen und Nachrichten

World Press Photo 2005

The fingers of emaciated one-year-old Alassa Galisou are pressed against the lips of his mother Fatou Ousseini at an emergency feeding clinic in Tahoua, Niger, August 1, 2005. Hardly any of the pledges announced at the G8 summit have yet translated into rEin erschütterndes Bild des Hungers ist als Pressefoto des Jahres ausgezeichnet worden: Das Bild des kanadischen Fotoreporters Finbarr O’Reilly zeigt das Porträt einer afrikanischen Mutter, gegen deren Lippen sich die ausgemergelte Hand ihres Babys drückt; das Kind selbst ist nicht zu sehen. Das „World Press Photo of the Year 2005“ entstand am 1. August in Tahua im nordwestlichen Niger in einer Notfallklinik für Hungeropfer. Hier hatten Heuschreckenschwärme und die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten Millionen von Menschen um die Lebensgrundlage gebracht. „Dies Bild verfolgt mich, seitdem ich es vor zwei Wochen zum ersten Mal gesehen habe“, sagte der Juryvorsitzende James Colten über das Gewinnerfoto. Das Bild enthalte alles – Schönheit, Schrecken und Verzweiflung. Es sei einfach, elegant und zu Herzen gehend. Finbarr O’Reilly arbeitet für die Nachrichtenagentur Reuters. Er wird den mit 10.000 Euro dotierten Preis am 23. April 2006 in Amsterdam entgegen nehmen. Bestandteil des Gewinns ist darüber hinaus eine repräsentative Ausstellung seiner fotojournalistischen Arbeiten, die gleichzeitig mit der Ausstellung der besten Fotos des Jahres 2005 im Rahmen der Preisverleihung eröffnet wird. Insgesamt hat die Jury des World Press Photo Awards Preise in zehn Kategorien an 63 Fotografen vergeben. Dabei konnte sie unter 83.044 Motiven auswählen, die 4.448 professionelle Fotografen aus 122 Ländern eingereicht hatten. Der World Press Photo Award wird in diesem Jahr zum 49. Mal verliehen. Die 13-köpfige Jury benötigte 13 Tage, um alle eingereichten Arbeiten zu sehen, einzuordnen und zu bewerten.

 

Ausgewählte prämierte Fotos

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