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23. Oktober 1997 | Allgemeines

"Woche der Zeitung" - erfolgreicher Auftritt der Verlage

Zahlreiche Höhepunkte bei Aktionstagen 1997

Auch im zweiten Jahr war die "Woche der Zeitung", die vom 20. bis zum 28. September 1997 stattfand, wieder ein großer Erfolg.

Die von BDZV und Zeitungs Marketing Gesellschaft (ZMG) gemeinsam organisierten Aktionstage vermittelten nachdrücklich die Botschaft, daß die Zeitung ein "tolles Medium" ist. Sinn der Aktionswoche war es, den Lesern die vielfältige Bedeutung des Mediums vor Augen zu führen. Aber auch (Noch-) Nichtleser und die werbungtreibende Wirtschaft sollten über die Qualitäten der Zeitung informiert werden.

Fest steht: Zeitungen informieren, interpretieren, geben Orientierung. Sie sind Ratgeber für den einzelnen und Motor zur Fortentwicklung in der Gesellschaft. Für die Leserinnen und Leser gehört die Zeitung so selbstverständlich zum Alltag wie schlafen, essen und trinken. Sie ist einfach unentbehrlich. Vor diesem Hintergrund erschien es besonders sinnvoll, den Bürgern etwas abseits ihrer Gewohnheiten rund um die Zeitungslektüre vor Augen zu führen, was das Medium leistet. Dabei wurde auch dargestellt, welch große logistische Leistung erbracht werden muß, um Tag für Tag ein Produkt zu liefern, das die Gesellschaft - im besten Sinne des Wortes - in Gang hält.

So hatte beispielsweise die "Neue Presse" in Hannover einen Teil ihrer Redaktion eine ganze Woche lang in das Kaufhaus Karstadt verlegt und machte dort, vor den Augen der faszinierten Kaufhausbesucher das Blatt - von der Redaktionskonferenz bis zum Groblayout. Wie das Verlagshaus Madsack, in dem die "Neue Presse" erscheint, dazu mitteilte, wurden während der "Woche der Zeitung '97" 3.000 Probeabonnements angefordert.

Der Bonner "General-Anzeiger" dachte neben der redaktionellen Berichterstattung ebenfalls auch an die (Noch-) Nichtleser und postierte sich mit einer Tonnen schweren Rolle Zeitungsdruckpapier auf dem Bonner Münsterplatz. Hier konnten sich die Bürger mit allem zu Wort melden, was ihnen ge- und mißfällt im Alltag, in der Politik - aber natürlich auch am "General-Anzeiger". Lob, Wünsche und Beschwerden fanden sich am nächsten Tag in der Zeitung wieder, obendrein wurden unter den Autoren auch verschiedene Gewinne ausgelost. Die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" in Essen machte ihre wichtigsten Themen und die Mitglieder der Redaktion per City-Light-Poster bekannt. Die Mitarbeiter von Verlag und Redaktion stellte auch die "Leipziger Volkszeitung" in Testimonials vor. Außerdem kamen zahlreiche Leser zu Wort, die erklärten, warum sie ihre Zeitung täglich lesen.

Die "Augsburger Allgemeine" ließ Türme aus Zeitungspapier bauen: Bürger aus 16 Orten im Verbreitungsgebiet nahmen an dem Wettbewerb teil. Für die Gewinner, Bürger aus der Stadt Illertissen, gab es einen Mercedes, der künftig einer sozialen Einrichtung zur Verfügung steht. Bei der "Hildesheimer Zeitung" schrieben Schülerreporter über Themen, die sie im Moment besonders bewegen: Hildesheimer Hauptschüler beispielsweise machten sich Gedanken über "Job oder Arbeit?" Lokale Politiker wurden über ihre "Politikmüdigkeit" interviewt, und ein Beitrag war auch dem Thema "Lesen oder Surfen?", also den unterschiedlichen Vorzügen von Zeitung und Internet, gewidmet.

Stärker noch als im letzten Jahr hat sich auch das Presse Grosso an der "Woche der Zeitung" beteiligt. Eine schöne Idee verwirklichte der Pressegroßvertrieb Rafflenbeul & Sonder in Dortmund. Lernbehinderte Kinder der Fröbelschule in Dortmund-Wambel bastelten im Kunstunterricht Skulpturen aus Zeitungspapier, unter anderem zwei riesige Kühe. Anfragen aus der gesamten Bundesrepublik kamen für ein Zeitungsplakat, daß die norddeutschen Pressegrossisten für ihre Einzelverkaufsstellen entworfen hatten. Der Buch- und Presse-Großvertrieb Hamburg druckte sogar eine eigene "Hamburger Pressepostille" zur "Woche der Zeitung" mit Informationen rund ums Medium.

Dies ist nur eine kleine Auswahl der zahlreichen Ideen und Aktionen, die die Zeitungsverlage in ganz Deutschland wieder in der letzten Herbstwoche verwirklicht haben. BDZV und Zeitungs Marketing Gesellschaft werden aus den Aktivitäten eine Lose-Blatt-Sammlung zusammenstellen, die den Verlagen wiederum als Ideenreservoir dienen soll. Alle Verlage, die sich an der "Woche der Zeitung" beteiligt haben und bis jetzt noch keine Belege an den BDZV geschickt haben, bitten wir nochmals, dies umgehend nachzuholen.

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