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19. Mai 2011 | Allgemeines

Wirtschaftsministerium spricht sich gegen weitere Werbebeschränkungen aus

Staatssekretär Otto erinnert an den mündigen Verbraucher

Mit deutlichen Worten hat sich Hans-Joachim Otto, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, gegen weitere Werbebeschränkungen und -verbote ausgesprochen. „Werbung darf nicht zum Beipackzettel verkommen“, betonte er beim Plenum des Zentralverbands der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW) am 19. Mai 2011 in Berlin.

Otto ZAW 2011In seiner Rede versicherte Otto, dass die Bundesregierung auch auf europäischer Ebene keinen weiteren Zwangsinformationen in der Werbung zustimmen werde. „Denn nicht jede Zusatzinformation führt zu zusätzlichem Nutzen“, so der Staatssekretär. Ganz im Gegenteil – oftmals fühlten sich die Konsumenten durch die Vielzahl an Angaben überfordert und würden Hinweise zu Benzinverbrauch oder Kohlendioxidausstoß schlichtweg überlesen.


Kritisch äußerte sich Otto auch zur Frage des „unmündigen“ Verbrauchers: „Wir dürfen nicht immer davon ausgehen, dass die Konsumenten nicht wissen, was sie tun.“ Vielmehr müsse das „Postulat des mündigen Bürgers wieder zum Leitbild der Politik werden.“


Großes Lob fand Otto hingegen für die deutsche Werbe-Selbstregulierung und die mit über 90 Prozent „sehr hohe Durchsetzungsquote des Deutschen Werberats“. Vor diesem Hintergrund warb er dafür, verstärkt auf Selbstkontrollgremien statt auf staatliche Regulierungen zu setzen.

Foto: ZAW / Marco Menzel

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