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19. Juni 1997 | Allgemeines

Wirtschaftliche Situation der Zeitungen in Hessen verschlechtert

Ministerpräsident Eichel betont Interesse am Erhalt der Medienvielfalt

Die wirtschaftliche Situation der Zeitungen in Hessen hat der Verband Hessischer Zeitungsverleger (VHZV) als schwierig bezeichnet.

Wie der VHZV-Vorsitzende Dr. Thomas Schmitt, Verleger der "Fuldaer Zeitung", anläßlich eines Treffens der hessischen Verleger mit der Landesregierung am 3. Juni 1997 in Schlangenbad ausführte, hätten sich die Anzeigenumfänge 1996 um sechs Prozent vermindert, im ersten Quartal 1997 seien sie um weitere sieben Prozent gesunken.

Schmitt warnte in diesem Zusammenhang vor Überlegungen der Landesregierungen und der öffentlich-rechtlichen Anstalten, mit neuen, durch Werbung finanzierten Medienangeboten oder mit Ballungsraumfernsehen die Lage der Zeitungen weiter zu verschlechtern. Die Wettbewerbsverzerrung angesichts von gebührenfinanzierten Sendeanstalten, die sich um den Markt wenig kümmern müßten, und den meist mittelständischen Zeitungsverlagen, die vor allem auf die Anzeigenerlöse angewiesen sind, dürfe "nicht weiter verstärkt werden".

Die hessische Landesregierung hat nach den Worten von Ministerpräsident Hans Eichel ein großes Interesse am Erhalt der Medienvielfalt und an der landesweiten Berichterstattung in den Medien. Ein "medienmäßig gespaltenes Hessen" lehne er entschieden ab. Eichel empfahl den hessischen Verlegern, sich mit ihren Zeitungen vor allem auf ihre Stärken zu konzentrieren, nämlich ihre "große Bedeutung für die regionale und lokale Berichterstattung".

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