Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

22. März 2001 | Allgemeines

Wirtschaft drosselt Werbeausgaben

A.C. Nielsen-Zahlen vom Februar 2001

Nach Angaben der A.C. Nielsen Werbeforschung setzt sich der Negativtrend im Werbemarkt auch im Februar 2001 weiter fort. Im Vergleich zum Februar 2000 verzeichnete der Gesamtmarkt ein Minus von 8,8 Prozent.

Betroffen waren mit Ausnahme der Plakatwerbung (+13,1 Prozent) alle Medien. Nachdem im vergangenen Jahr der Wettbewerb auf dem Telekommunikationsmarkt, die Auseinandersetzung zwischen Vodafone und Mannesmann oder die Börsengänge großer Unternehmen für erhebliche Zuwächse gesorgt hatten, halten sich genau diese Branchen seit Jahresanfang deutlich mit Werbeausgaben zurück. Die Statistik des Hamburger Werbeforschungsinstituts für die Monate Januar und Februar 2001 zeigt, dass die Telekommunikationsindustrie ihre Investitionen um 45 Prozent zurückgefahren hat, die Finanzwirtschaft um 26 Prozent.

Vom Rückgang der Werbeausgaben ist besonders der Printbereich betroffen: Im Februar 2001 lagen die Werbeeinnahmen hier insgesamt um 13,1 Prozent unter dem Vorjahr. Bei den Zeitungen beträgt das Minus 18,4 Prozent; allerdings bilden die Nielsen-Zahlen nur einen Teil des Werbemarktes von Tageszeitungen ab. Regionale Anzeigen und der Rubrikenmarkt, aus dem die Tageszeitungen ihre größten Werbe-Umsätze erwirtschaften, werden durch A.C. Nielsen nicht erfasst. Die Werbeeinnahmen der Publikumszeitschriften gingen um 6,1 Prozent zurück, die der Fachzeitschriften um 18,1 Prozent. Beim Fernsehen sanken die Werbeeinnahmen um 4,7 Prozent, beim Hörfunk um 13,1 Prozent.

zurück