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28. März 2006 | Allgemeines

Wir wollen die Rahmenbedingungen mitformulieren

APR mit Positionspapier zur Hörfunkordnung

Im Rahmen der Digitalisierung des terrestrischen Rundfunks werden länderübergreifende und bundesweite Angebote diskutiert. Neuartige Radioangebote, die sich an schmale Zielgruppen wenden, fordern eine großflächige Verbreitung, um eine Chance der Refinanzierung durch eine hinreichend große Zuhörerschaft zu haben. Neue Wettbewerber würden auf den Radiomarkt hinzutreten, prognostiziert die Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR) in einem Positionspapier vom Februar 2006.

Die Mitglieder der APR wür­den „sich diesem Wettbewerb stellen“. Anliegen der APR sei es, an der Formulierung der Rah­menbedingungen mit­zuarbeiten, die die Gattung Hörfunk insgesamt im Wettbewerb zu anderen Mediengattungen stärk­ten. Nur so ließen sich einerseits Hand­lungsspiel­räume für „die neu hinzutretenden Wett­bewerber“ und „die Wettbewerbsfähigkeit der bisherigen Anbieter“ andererseits gewährleisten.

Die APR vertritt im Hörfunk vorwiegend lokale und regionale Veranstalter. Das Positionspapier zur zukünftigen Rolle der Gattung Hörfunk ent­stand anlässlich des Forums Digitale Medien, das am 10. Februar 2006 im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie von Bund und Län­dern geschaffen wurde, um die Digitalisierung der Medien voranzutreiben. Darin fordert die APR unter anderem, dass „die mittelständische Struk­tur des Hörfunks“ bewahrt werden soll, dass „in allen Ländern Lokal- und Regionalradio“ ermög­licht werden müsse und dass die Frequenzver­gabe nach „transparenten Kriterien“ geschehen soll. Ferner wird darauf hingewiesen, dass die bestehenden Anbieter ein zweites Programm brauchen, dass die rechtlichen Rahmenbedin­gungen flexibler als bisher gestaltet werden müs­sen, um Kooperationen von Veranstaltern und Programmen zuzulassen. Gewünscht wird auch eine wirkungsvolle Kontrolle neuer Formate für neue Zielgruppen, da diese häufig mit dem Hin­weis auf den Markt kämen, bestehende Angebote nicht zu tangieren, bereits nach kurzer Zeit aber für eben diese bestehenden Zielgruppen geöffnet würden.

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