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22. Juni 2009 | Allgemeines

Wir rufen nicht nach Staatshilfe

ENPA-Präsident Valdo Lehari jun. beim medienforum.nrw

Koennen’s unsere Nachbarn besser.
Oeffentliches Geld fuer oeffentliche Werte – wer profitiert?,
21. medienforum.nrw,

v.l.n.r.:
Valdo Lehari jr., Praesident des Europaeischen Zeitungsverlegerverbands (ENPA), Verleger/Geschaeftsfuehrer, Reutlinger General-Anzeiger Verlags GmbH & Co. KG, Reutlingen,
Ruprecht Polenz, MdB, CDU, Berlin/Vorsitzender des Verwaltungsrates, Zweites Deutsches Fernsehen, Mainz
Moderation: Marie-Luise Große Peclum, GP-Consulting, Gruenwald,
Kenneth Plummer, Director General, Danish Broadcasting Corporation, Kopenhagen Eva-Maria Michel, Justiziarin/stellvertretende Intendantin, Westdeutscher Rundfunk, Koeln,
Juergen Doetz, Praesident, Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT), Berlin,Koennen’s unsere Nachbarn besser. Oeffentliches Geld fuer oeffentliche Werte – wer profitiert?, 21. medienforum.nrw, v.l.n.r.: Valdo Lehari jr., Praesident des Europaeischen Zeitungsverlegerverbands (ENPA), Verleger/Geschaeftsfuehrer, Reutlinger General-Anzeiger Verlags GmbH & Co. KG, Reutlingen, Ruprecht Polenz, MdB, CDU, Berlin/Vorsitzender des Verwaltungsrates, Zweites Deutsches Fernsehen, Mainz Moderation: Marie-Luise Große Peclum, GP-Consulting, Gruenwald, Kenneth Plummer, Director General, Danish Broadcasting Corporation, Kopenhagen Eva-Maria Michel, Justiziarin/stellvertretende Intendantin, Westdeutscher Rundfunk, Koeln, Juergen Doetz, Praesident, Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT), Berlin, In Deutschland würden die Zeitungsverleger nicht nach Staatshilfe rufen, erklärte Valdo Lehari jun., Vorsitzender des Verbands Südwestdeutscher Zeitungsverleger und Präsident des Europäischen Zeitungsverlegerverbands ENPA. Dies gelte im Übrigen auch für den Europäischen Zeitungsverlegerverband. Beim Podium "Können's unsere Nachbarn besser? Öffentliches Geld für öffentliche Werte - wer profitiert?" während des medienforums.nrw wies Lehari darauf hin, dass die deutschen Zeitungsverleger in Berlin und Brüssel gut 30 Lobbythemen auf der Agenda hätten. Wenn die Regierung den Zeitungsverlegern ein Hilfsangebot machen wollte, sollte sie am besten sechs Monate kein neues Gesetz erlassen. "Ich würde das nicht so religiös sehen", widersprach der Director General des öffentlich-rechlichen dänischen Fernsehens, Kenneth Plummer. In Dänemark würden die Zeitungen breit vom Staat unterstützt, da sie öffentliche Werte schafften. Das sei völlig unumstritten.

Koennen’s unsere Nachbarn besser.
Oeffentliches Geld fuer oeffentliche Werte – wer profitiert?,
21. medienforum.nrw,

Valdo Lehari jr., Praesident des Europaeischen Zeitungsverlegerverbands (ENPA), Verleger/Geschaeftsfuehrer, Reutlinger General-Anzeiger Verlags GmbH & Co. KG, Reutlingen,Koennen’s unsere Nachbarn besser. Oeffentliches Geld fuer oeffentliche Werte – wer profitiert?, 21. medienforum.nrw, Valdo Lehari jr., Praesident des Europaeischen Zeitungsverlegerverbands (ENPA), Verleger/Geschaeftsfuehrer, Reutlinger General-Anzeiger Verlags GmbH & Co. KG, Reutlingen,Einig war sich die Runde, dass gegen eine Gebührenfinanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland grundsätzlich nichts einzuwenden sei. Es gehe um das was und wie, meinte Jürgen Doetz, Präsident des Verbands Privater Rundfunk und Telemedien. Er nahm amüsiert zur Kenntnis, dass die von den privaten Medien initiierte Verpflichtung auf einen Drei-Stufen-Test (Public Value Test) von den Vertretern der Öffentlich-Rechtlichen am Podium gleichsam umarmt wurde. Ruprecht Pohlenz, Vorsitzender des ZDF-Verwaltungsrats, bezeichnete den Test als "wichtig und gut". "Er legitimiert den öffentlich-rechtlichen Rundfunk", bekräftigte Eva-Maria Michel, Justiziarin und stellvertretende Intendantin des WDR. Für die Zeitungsverleger, die mit den öffentlich-rechtlichen Rundfunksendern erbittert über die Ausgestaltung des 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrags und die Bedingungen für die Ausweitung des Engagements im Internet gestritten hatten, versicherte Lehari: "Wir werden das Verfahren beobachten. Wir wollen prüfen, ob das demokratisch und transparent für die Bürger geschieht."

Fotos: Uwe Voelkner / FOX

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