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04. April 2005 | Allgemeines

Winds of Change?

BDZV und Reporter ohne Grenzen mit gemeinsamer Veranstaltung zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai in Berlin

Mindestens 53 Journalisten kamen im vergangenen Jahr bei der Ausübung ihres Berufs um Leben. Hunderte sitzen in Haft. Um die Pressefreiheit ist es weltweit nicht gut bestellt. Doch gibt es auch Zeichen des Aufbruchs in Ländern, deren autoritäre Regime ihren Bürgern bislang kaum demokratische Grundrechte zugestanden.

Die Bevölkerung des Libanon hat erfolgreich gegen die syrischen Besatzer demonstriert. Der ägyptische Präsident Hosni Mubarak muss akzeptieren, dass es bei den anstehenden Präsidentenwahlen Gegenkandidaten gibt. In Saudi-Arabien finden erstmals – wenn auch unter starken Einschränkungen – kommunale Wahlen statt. Auch im Irak konnten die Bürger zum ersten Mal seit Jahrzehnten ihre Stimme abgegeben. Der gesamte Nahe Osten scheint derzeit unbekanntes politisches und gesellschaftliches Territorium zu betreten. Welche Folgen hat das für die derzeitigen Machthaber? Hat die Demokratie nach westlichem Vorbild auch in islamischen Ländern eine Chance? Und was bedeutet das für die Berichterstatter vor Ort?

 

... Das sind einige Fragen, die immer wieder und immer nachdrücklicher gestellt werden. Vor diesem Hintergrund veranstalten anlässlich des Internationalen Tags der Pressefreiheit, der weltweit am 3. Mai begangen wird, der BDZV und die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) eine Podiumsdiskussion zum Thema „Winds of Change?“ am 3. Mai 2005 in Berlin. Als Teilnehmer erwartet werden Ulrich Tilgner, Auslandskorrespondent des ZDF; Karim El-Gawhary, Autor für verschiedene deutsche Tageszeitungen; sowie Dr. Volker Perthes, Leiter der Forschungsgruppe Naher Osten und Afrika beim Deutschen Institut für Internationale Politik und Sicherheit in Berlin und Mitglied des Steering Committee der Euro-Mediterranean Study Commission (EuroMeSCO). Die Moderation übernimmt Astrid Frohloff, Journalistin und Mitglied des Vorstands von Reporter ohne Grenzen. Kontakt: BDZV, Anja Pasquay, Telefon: 030/ 726298-214; E-Mail: pasquay@bdzv.de.

 

Aus Anlass des Internationalen Tags der Pressefreiheit am 3. Mai 2005 hat der Weltverband der Zeitungen (WAN) erneut ein umfangreiches Redaktionspaket geschnürt, das in allen Bestandteilen unentgeltlich eingesetzt werden kann. Neben Karikaturen und Grafiken zur Situation der Pressefreiheit finden sich auf der WAN-Website www.worldpressfreedomday.org, die am 8. April freigeschaltet wird, auch Interviews und Artikel, die sich insbesondere mit der Frage auseinandersetzen, wo und warum Morde an Journalisten nicht strafrechtlich verfolgt und die Täter nicht verurteilt werden: „Impunity – getting away with murder“.

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