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22. Juni 2006 | Namen und Nachrichten

Wiederverwertung grafischer Papierprodukte bei 79,5 Prozent

Die Wiederverwertung grafischer Papierpro­dukte ist im Jahr 2004 auf 79,5 Prozent zurück­gegangen, 2003 hatte sie noch bei 81,8 Prozent gelegen. Dies Ergebnis präsentierten der Vorsit­zende des Altpapierrates, Herbert Woodtli (Axel Springer AG, Berlin), zugleich Vorsitzender der BDZV-Arbeitsgruppe Papier, und Thomas Reiche (Gesellschaft für Papierrecycling GesPaRec), anlässlich einer Sitzung der Arbeitsgemeinschaft grafische Papiere (AGRAPA) und des Altpapier­rates am 14. Juni 2006 im Berliner Haus der Presse. Die Wiederverwertung grafischer Papier­produkte erzielt damit weiterhin die von den an der Papierkette beteiligten Verbänden im Rah­men ihrer Selbstverpflichtung zugesagte Quote von 80 Prozent +/- drei Prozent. Anlass der Grün­dung des Altpapierrates war die geplante Altpa­pier-Verordnung, mit der der damalige Bundes­umweltminister Klaus Töpfer zu Beginn der 90er Jahre Zeitungs- und Zeitschriftenverlage zur Rücknahme der gelesenen Exemplare verpflich­ten wollte. Die Unternehmen reagierten mit einer freiwilligen Selbstverpflichtung aller an der Pa­pierkette Beteiligten, die bis heute als eine der wenigen sinnvollen und erfolgreichen Selbstver­pflichtungsmaßnahmen der Industrie gilt. Der Altpapierrat ist eine Gründung der AGRAPA. In den vergangenen Jahren gelang es dem Gre­mium in Zusammenarbeit mit dem Bundesum­weltministerium und dem Umweltbundesamt, die Wiederverwertungsquote grafischer Papierpro­dukte auf über 80 Prozent zu steigern. Die in Berlin zusammengekommenen Vertreter aller genannten Organisationen kamen überein, die Gründe für den Rückgang der Verwertungsquote im Jahr 2004 auf 79,5 Prozent zu analysieren und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen zu entwi­ckeln.

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