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29. November 2001 | Ausland

Wieder Journalist in Afghanistan ermordet

Der schwedische Kameramann Ulf Strömberg ist in der Nacht zum 27. November 2001 in der nordafghanischen Stadt Talokan bei einem Raubüberfall getötet worden. Damit sind seit dem 11. November acht Reporter in Afghanistan ums Leben gekommen. Vor diesem Hintergrund äußerte sich die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) auch äußerst besorgt über die Entführung des kanadischen Journalisten Ken Hetchman in der Stadt Spin Boldak im Süden des Landes: Die Möglichkeit seiner Hinrichtung müsse ernst genommen werden, erklärte ROG-Generalsekretär Robert Ménard in Paris. Hetchman, laut ROG ein unabhängiger Journalist ohne Erfahrung in Kriegs- und Krisengebieten, ist irgendwann nach dem 24. November, dem Zeitpunkt seines letzten Kontakts mit der Heimratredaktion in Montreal, von Unbekannten entführt worden. Wie die russische Nachrichtenagentur Itar-Tass am 28. November 2001 mitteilte, haben mittlerweile etwa 40 Journalisten internationaler Medien den Norden Afghanistans verlassen und sind in die tadschikische Hauptstadt Duschanbe zurückgekehrt.

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