Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

19. Dezember 2008 | Digitales

Wie Verlage im Web verdienen

Verlage setzen im Web auf eine Mischung diverser Erlösquellen. Überproportional stark sollen bis 2011 performance-orientierte Werbung und E-Commerce-Angebote wachsen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Digitale Erlösquellen für Verlage“, die der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) zusammen mit dem Beratungsunternehmen KPMG und der Ludwig-Maximilian-Universität durchgeführt hat. Für die Studie wurden 78 Führungskräfte befragt. Sie gibt Aufschluss darüber, welche Online-Geschäftsmodelle künftig welchen Umsatzbeitrag leisten sollen. Gemessen an ihrem Gesamtumsatz ist danach der Umsatzbeitrag webbasierter Modelle noch gering. 5,4 Prozent haben die Verlage 2007 hier erwirtschaftet. Bis 2011 soll der Anteil auf durchschnittlich 13 Prozent wachsen. Das gelte allerdings nur für größere Unternehmen. Verlage mit weniger als 15 Millionen Euro Jahresumsatz erreichten bis 2011 voraussichtlich einen geringeren Anteil als 13 Prozent. Wichtigste Umsatzquelle im Netz war 2007 die klassische Werbung. An zweiter Stelle liegt die Online-Abonnement-Generierung, die heute bereits von 77 Prozent der Verlage eingesetzt wird. Drittgrößte Umsatzquelle ist der elektronische Handel, fast drei von fünf Verlagen haben bereits E-Commerce-Angebote integriert und erzielen damit rund zehn Prozent ihres Online-Umsatzes. Großes Potenzial wird auch der Videowerbung zugeschrieben: Knapp 40 Prozent planen ihre Aktivitäten auszubauen. Der Durchbruch von Mobile Marketing lässt weiter auf sich warten. Gerade einmal drei Prozent der Befragten haben kostenpflichtige mobile Inhalte im Portfolio, Mobile Advertising betreibt jeder zehnte Verlag. Der Anteil von Paid Content am Web-Gesamtumsatz der Unternehmen lag 2007 bei neun Prozent; eine deutliche Mehrheit glaubt, dass dieser Anteil bis 2011 steigen wird. Ähnliche Chancen räumen Verlage der Content Syndication ein. Damit ist der Austausch von selbstproduzierten Inhalten gegen Bezahlung an andere Websites gemeint. Weitere Felder wie Google Adsense und Lead-Generierung gelten als vielversprechend. Verlage unterstützen ihre Websites auch durch Investitionen in neue Technologien. Mehr als jeder zweite steckt bereits Geld in Content-Management-Systeme, Traffic Management und Targeting Tools.

Quelle: Horizont

zurück