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27. September 2007 | Digitales

Wie investiere ich sinnvoll in Web-Analyse?

Webcontrolling-Systeme einzusetzen, ist für Verlage mittlerweile unentbehrlich, wenn Sie ihre Webpräsenzen nachhaltig optimieren wollen. Dabei kann es sich auszahlen, wenn die Dienstleister richtig ausgesucht und die Software zielgerichtet eingesetzt wird. Mit dieser Checkliste vermeiden Sie typische Fehler und erfahren, wie Ihr Budget sinnvoll eingesetzt wird.

Ohne Ziele kein Erfolg

Die meisten Leute denken "bessere Software", wenn es um das Thema Web-Analyse geht. Tools wie WebTrends oder WebSideStory sind hoch entwickelt und lassen wenige Wünsche offen. Aber auch weniger ausgeklügelte Produkte bieten oft mehr als genug für die tägliche Arbeit. Der Knackpunkt ist eher die Anwendung der vom Web-Analyse-Tool gelieferten Daten. Was nützt Ihnen ein tolles Werkzeug, wenn Sie die gelieferten Daten nicht in eine sinnvolle Geschäftsstrategie umsetzen?Fazit: In den meisten Fällen ist eine Schulung sinnvoller als der Kauf einer neuen Software. Denken Sie nur dann über den Erwerb einer neuen, mächtigeren Software nach, wenn Sie sich über ihre Ziele im Klaren sind und klar belegen können, dass die momentan genutzte Software sie beim Erreichen Ihrer Ziele nicht unterstützen kann. Lassen Sie sich dabei nicht von Ihrer IT-Abteilung beraten. Gute Techniker sind neugierige Menschen mit einem starken Spieltrieb und deshalb per se an einer neuen Software interessiert.

Hardware nicht auf Vorrat kaufen

Es stehen Ihnen grundsätzlich zwei Möglichkeiten offen: Entweder Sie erwerben eine Software und betreiben diese selbst oder Sie entscheiden sich für eine ASP-Lösung. Dabei übernimmt der Anbieter der Web-Analyse-Software die gesamte Pflege. Sie müssen lediglich einige Code-Schnipsel in Ihre Site integrieren. Wenn Sie sich für den Eigenbetrieb entscheiden, ist es Ihre Aufgabe für eine angemessene Hardware-Ausstattung zu sorgen. Behalten Sie dabei die betrieblichen Realitäten im Auge. Wenn der Verkauf und die Redaktion die Reports sowieso nur einmal in der Woche analysiert, müssen Sie nicht in leistungsfähige Server investieren, die Ihnen die Berichte in Echtzeit liefern, sondern können diese Aufgabe in der Nacht erledigen lassen. Hardware sollte nicht auf Vorrat gekauft werden, da sie viel zu schnell veraltet. Dieses Geld lässt sich sinnvoller einsetzen. Es sollte sichergestellt werden, dass die Mitarbeiter nicht durch technische Gegebenheiten eingeschränkt werden. Jeder Interessent muss die für ihn wichtigen Berichte rechtzeitig erhalten oder selber einen direkten Zugang bekommen.

Pflegeaufwand nicht unterschätzen

Ihre Web-Site ändert sich mit der Zeit und so muss sich auch das Web-Analyse-Tool anpassen. Anwender werden zudem mit der Zeit anspruchsvoller und verlangen nach tiefergehenden Analysen. Unterschätzen Sie den Pflegeaufwand nicht, denn nur ein optimal angepasstes Werkzeug wird Ihnen die Daten liefern, die Sie für den täglichen Betrieb brauchen. Die Pflege des Systems erledigt sich nicht von alleine und die vielen kleinen Änderungen Ihrer Web-Site summieren sich. Irgendwann wird die anfängliche Konfiguration Ihrer Analyse-Software hoffnungslos veraltet sein und die gelieferten Daten werden wertlos sein. Planen Sie deshalb mindestens 30 Prozent des Installationsbudgets als monatliche Pflegekosten ein. Damit optimieren und erweitern Sie das Web-Analyse-Tool. Andernfalls wird die Software schnell unaktuell und damit nicht mehr relevant für die tägliche Arbeit.

Die Scheuklappen ablegen

Selbstverständlich liefert die Web-Analyse auch für sich alleine betrachtet wertvolle Ergebnisse. Die volle Wirkung entfalten die Analyse-Daten aber erst im Verbund mit anderen Informationssystemen. Suchen Sie nach Möglichkeiten, die Web-Analyse-Daten mit anderen Datenquellen zu kombinieren. Ziehen Sie die folgenden Quellen in Betracht:Usability-Studien, Konkurrenzbeobachtung, CRM-Daten, Finanzdaten, Umfragen, Daten von Partnern sowie weitere das Nutzerverhalten betreffende Studien. Legen Sie Ihre Scheuklappen ab, wenn Sie sich mit den Daten beschäftigen, das Ihr Web-Analyse-Programm liefert. Nur so werden Sie das ganze Bild erfassen.

Gewonnene Erkenntnisse umsetzen

Analyse und Aktion sind die am meisten vernachlässigten Aspekte bei der Web-Analyse. Die meisten Firmen konzentrieren sich auf die Soft- und Hardware-Auswahl und vergessen darüber, die Daten zu analysieren und in eine sinnvolle Strategie umzusetzen. Wenn Sie die gewonnenen Erkenntnisse nicht umsetzen, wird sich Ihre Investition nicht lohnen.Die Daten lassen sich entweder intern oder extern auswerten. Es ist Ihre Entscheidung, ob Sie extra einen Analysten einstellen oder ob Sie einen Dienstleister mit dieser Aufgabe betrauen möchten. Viele Firmen nutzen beide Möglichkeiten. Das tägliche Geschäft wird intern abgewickelt, während ein Dienstleister sich um die Bereiche Training und Entwicklung kümmert. Reservieren Sie einen gewissen Prozentsatz Ihres Budgets und Ihrer Ressourcen für die Datenanalyse. Ihr Ziel muss es sein, die in der Datenflut verborgenen Chancen zu finden und kommerziell auszuwerten. Versuchen Sie die Optimierungseffekte zu monetarisieren um sicher zu stellen, dass Sie sich um die wirklich wichtigen umsatzrelevanten Dinge kümmern.Beschränken Sie sich nicht darauf, einfach nur Daten zu horten.

Quelle: webanalytics.org

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