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07. Dezember 2005 | Allgemeines

Wichtiger Teilerfolg bei Gesprächen zwischen FIFA und BDZV

Weltfußballverband erweitert Medienrichtlinien

Das Maskottchen der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 „GOLEO VI“, das WM-Logo und der WM-Pokal dürfen jetzt auch zur Illustration redaktioneller Beiträge auf den Titelseiten der Zeitungen abgebildet werden. Außerdem dürfen die WM-Marken - abgegrenzt zu den Anzeigen - als Gestaltungselement im Sportteil der Zeitungen verwendet werden. Hierauf einigten sich der BDZV und der Weltfußballverband FIFA in den seit einigen Monaten laufenden Verhandlungen.

„Mit der Freigabe der WM-Symbole hat die FIFA anerkannt, welch hohen Stellenwert die Berichterstattung der Zeitungen für die WM 2006 in Deutschland hat“, sagte BDZV-Hauptge­schäftsführer Dietmar Wolff am 2. Dezember 2005 in Berlin. In den zwar langwierigen, doch konstruktiven Gesprächen habe der BDZV ge­genüber den FIFA-Vertretern hervorgehoben, welch großen Beitrag alle Zeitungen leisten wol­len, die Fußballweltmeisterschaft zu einem sport­lichen und kulturellen Ereignis zu machen, das weit über den Tag hinaus wirkt. Dafür benötigten die Zeitungen allerdings einen größtmöglichen Gestaltungsfreiraum. Die erweiterten FIFA-Me­dienrichtlinien zur Logo-Verwendung werden Mitte Dezember auf der FIFA-Homepage (www.fifaworldcup.com) veröffentlicht.

Der BDZV sieht gute Möglichkeiten, in den jetzt folgenden Gesprächen mit der FIFA noch weitere Restriktionen abzubauen. Vor allem im Bereich der Fotoberichterstattung müssten noch Hinder­nisse beseitigt werden, erklärte Wolff. So schreibt die FIFA in ihren Akkreditierungsregeln für Jour­nalisten vor, wann und wie viele Fotos von On­line-Medien veröffentlicht werden dürfen. Außer­dem gibt es klare Vorschriften für die Gestaltung der Fotos in den Printmedien. „Solche Eingriffe in die redaktionelle Arbeit sind mit unserem Ver­ständnis von Journalismus nicht zu vereinbaren und entsprechen auch keineswegs den Ansprü­chen der Zeitungsleser“, sagte Wolff. Er hoffe, dass BDZV und FIFA auch in diesem Bereich zu guten Lösungen kämen.

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