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13. Mai 2003 | Allgemeines

Wettbewerb in der Medienbranche wird schärfer

KPMG-Studie: Unternehmen rechnen frühestens 2004 mit Erholung am Werbemarkt

In Deutschland wird sich der Wettbewerb bei Verlagen, Radio und Fernsehen sowie in der Filmindustrie deutlich verschärfen. Davon sind zwei Drittel der Führungskräfte der deutschen Medienbranche laut einer Studie des Unternehmensberaters und Wirtschaftsprüfers KPMG überzeugt.

KPMG hatte dazu 129 Führungskräfte aus den Bereichen Verlagswesen, Film, Radio und Fernsehen befragt. Danach erwarten knapp die Hälfte der Unternehmen einen Aufschwung am Werbemarkt frühestens 2004. 65 Prozent rechnen mit dem Markteintritt ausländischer Konkurrenten. Mehr als ein Viertel halten einen Gesellschafterwechsel für wahrscheinlich. Als ein Problem der Medienbranche werde, heißt es bei KPMG weiter, der immer schwierigere Zugang zu benötigtem Kapital gesehen.

 

Während bei Fernsehen, Film und Hörfunk 53 Prozent mit einem verstärkten Wettbewerb rechnen, sind des bei den Verlagshäusern sogar 77 Prozent. Die Konzentration werde jedoch bei den elektronischen Medien rascher voranschreiten als bei den Verlagen, heißt es in der Studie weiter. Durch die strengeren Eigenkapitalvorschriften für Banken („Basel II“) werde der Zugang zu Kapitel allgemein schwieriger. Dies sei gerade für die Film- und Fernseh-Branche wegen des hohen Finanzierungsbedarfs wachstumshemmend, sagt die Hälfte der Führungskräfte in diesem Bereich. Bei den neuen Medien sähen sogar 60 Prozent dadurch ihre Wachstumschancen beeinträchtigt.

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