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03. Juni 2015 | Allgemeines

Werbewirtschaft: Stabilität in 2014 und positive Prognose für 2015

Tageszeitungen zweitstärkster Werbeträger

Themen: Werbung

Nach Erhebungen des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) hat sich die Branche in Deutschland 2014 leicht positiv entwickelt. Die Gesamtinvestitionen in Werbung beliefen sich auf 25,27 Milliarden Euro, was einer Steigerung um 20 Millionen Euro beziehungsweise um 0,1 Prozent zum Vorjahr entspricht. Im Jahresvergleich der Summe aller Nettowerbeumsätze der zwölf vom Dachverband ausgewiesenen Medien setzt sich der Stabilisierungstrend vergangener Jahre verstärkt fort: Von 2013 zu 2014 betrug die Entwicklung -0,2 Prozent – gegenüber -1,0 Prozent im Jahr davor.

Die Tageszeitungen, der zweitstärkste Werbeträger in Deutschland, konnten 2014 den Rückgang ihrer Anzeigenumsätze korrigieren. Die Nettowerbeeinnahmen der Tageszeitungen sanken um 2,8 Prozent auf 2.835 Millionen Euro (Vorjahr: 2.917,7), ein deutlich besserer Wert als 2012 und 2013, als der Rückgang 9,1 beziehungsweise 9,7 Prozent betragen hatte. Zeitungssupplements konnten ihr Vorjahresergebnis halten. Die Wochen- und Sonntagszeitungen mussten 2014 Verluste von 15,2 Prozent verkraften.

Die Fernsehwerbung wuchs um 4,0 Prozent auf 4.289,16 Millionen Euro. Sowohl die öffentlich-rechtlichen Sender als auch die privaten konnten ihre Werbeumsätze steigern: Die ARD verzeichnete ein Plus von 9,5 Prozent auf 171,2 Millionen Euro, das ZDF um 12,2 Prozent auf 155,5 und die Privaten um 3,5 Prozent auf 3.962,50. Online- und Mobile-Werbung haben 2014 einen Anstieg um 6,6 Prozent auf 1.344,2 Millionen Euro erzielt (Vorjahr: 1.261,3) und sind damit zum viertstärksten Werbeträger aufgerückt – hinter den Anzeigenblättern mit Nettowerbeumsätzen von 1.847 Millionen Euro. Die Publikumszeitschriften mussten 2014 einen Rückgang von 3,6 Prozent auf 1.190 Millionen Euro (2013: 1.235) hinnehmen. Die Außenwerbung/Out of Home konnte ihre Nettoumsätze um 3,9 Prozent auf 926,3 Millionen Euro steigern und die Kinowerbung um 0,6 Prozent auf 80,6 Millionen Euro. Rückgänge verzeichneten hingegen auch die Verzeichnismedien (-4,8 Prozent auf 970,1), Fachzeitschriften (-2,3 Prozent auf 868,6) und die Radiowerbung (-1,1 Prozent auf 737,7 Millionen Euro).

Laut der Trendumfrage im Frühjahr 2015 ist die Gesamtstimmung der Mitglieder leicht positiv mit einem Durchschnittswert von 4,8 (auf einer Skala von „1 - bedrohlich“ bis „8 - ausgezeichnet“). Das entspricht der Grundstimmung des Vorjahrs. Unter den ZAW-Mitgliedern erwarten 31 Prozent für den Verlauf 2015 steigende, 52 Prozent unveränderte und 14 Prozent leicht sinkende Werbeumsätze.

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