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13. Januar 2009 | Allgemeines

Werbewirtschaft rechnet mit weniger Umsätzen

ZAW: Werbeausgaben sinken 2009 um ein bis zwei Prozent

Die deutsche Werbewirtschaft rechnet mit sinkenden Umsätzen. Die Ausgaben für Wer¬bung stagnierten 2008 oder sind erstmals seit 2003 sogar zurückgegangen, teilte der Zent¬ralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) Ende Dezember 2008 mit.

Vier Wochen zuvor hatte der ZAW noch ein schmales Wachstum von 0,3 Prozent im Ge­samtjahr prognostiziert – unter der Bedingung, dass der Dezember ein guter Werbemonat werde. Allerdings sei das Weihnachtsgeschäft nicht so gut gelaufen wie erhofft, erläuterte ZAW-Sprecher Volker Nickel. 2008 wurden demnach in Deutschland knapp 30 Milliarden Euro (2007: 30,78 Milliarden Euro) für Werbung ausgegeben. Im laufenden Jahr 2009 sollen es laut ZAW noch einmal ein bis zwei Prozent weniger sein.

Auch die Werbe- und Kommunikationsagentu­ren stellen sich auf magere Zeiten ein: „Wenn die Honorarumsätze 2009 stabil bleiben, wäre das schon ein Erfolg“, sagte Henning von Vieregge, scheidender Hauptgeschäftsführer des Gesamt­verbands der Kommunikationsagenturen (GWA). Gleiches gelte für die Beschäftigung.

VDZ: 5,9 Prozent weniger Anzeigenseiten 2008

Das Werbevolumen in deutschen Zeitschriften ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegan­gen. Die Zahl der Anzeigenseiten sei 2008 um 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken, teilte der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) am 7. Januar 2009 in Berlin mit. Für 2009 rechnet der VDZ erneut mit leicht rückläufigen Werbeinvestitionen. Besonders in der Automobil- und Finanzwirtschaft seien die Marketingetats gekürzt worden.

Die meisten Anzeigenseiten unter den klassi­schen Kaufzeitschriften veröffentlichten 2008 der „Stern“ (3500 Anzeigenseiten, minus 12 Prozent), gefolgt von „Focus“ (3145 Anzeigenseiten, minus 19,5 Prozent), „Der Spiegel“ (3112 Anzeigensei­ten, minus 10,1 Prozent), „Wirtschaftswoche“ (2901 Anzeigenseiten, minus 9,9 Prozent) und „c't Magazin für Computertechnik“ (2589 Anzeigen­seiten, plus 1,4 Prozent). Stabile und steigende Anzeigenvolumen gab es bei Frauen- und Kin­derzeitschriften sowie bei Reisemagazinen.

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