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28. März 2006 | Allgemeines

Werbewirtschaft immer optimistischer

GWA-Präsident Holger Jung: „Stimmungswandel macht Mut“

Die deutsche Werbewirtschaft sieht sich im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft im Aufwind. „Wir gehen davon aus, dass wir drei bis 3,5 Prozent Umsatzwachstum schaffen müssten“, sagte der Präsident des Gesamtverbands Kommunikationsagenturen (GWA), Holger Jung, am 21. März 2006 in Frankfurt am Main.

FM gwaJung warnte anlässlich der Vorstellung der Frühjahrsbefragung des Verbands unter führen­den deutschen Werbe- und Kommunikations­agenturen allerdings auch vor zu viel Euphorie für das Jahr 2006: „Die Konsummüdigkeit ist noch nicht durchbrochen.“ Ihre Hoffnungen setzen die 129 GWA-Mitglieder, die für den so genannten Frühjahrsmonitor befragt wurden, vor allem auf die Pharmabranche, die Internetwirtschaft, Ban­ken, Energiewirtschaft und die Automobilindust­rie. Während damit die Internetwirtschaft neu unter den „Top 3“ ist, gibt es hingegen schwache „Spending-Signale“ von der Elektro- und der Bauindustrie, besonders aber aus dem Einzel- und Versandhandel. Auch von der Fußball-Welt­meisterschaft erwartet die Branche Impulse, ob­wohl nach Einschätzung Jungs vielfach Werbe­budgets nicht erhöht, sondern nur umgeschichtet würden.

Trotz des laut GWA anhaltenden Kostendrucks gibt die Hälfte der befragten Agenturen an, im laufenden Jahr in Personal investieren zu wollen. Mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2005, in dem die Erlöse im Schnitt etwa 6,5 Prozent zu­legten, zeigten sich 70 Prozent der befragten Agenturchefs zufrieden bis sehr zufrieden (Vor­jahr: 43 Prozent). Die Entwicklung der gesamten Branche wurde als mittelmäßig (52 Prozent) bis eher zufriedenstellend (42 Prozent) eingeschätzt. Der GWA repräsentiert laut Präsident Jung 82 Prozent des deutschen Werbemarkts.

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