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06. Dezember 2001 | Allgemeines

Werbeverbote kosten vier Milliarden Euro und 100.000 Arbeitsplätze

Studie: Ungeeignet zur Durchsetzung gesellschaftlicher Ziele

Mit Werbeverboten können keine gesellschaftlichen Ziele erreicht werden. Zu dieser Einschätzung kommt die Studie „Werbeverbote aus rechtlicher und ökonomischer Sicht“, die die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation in Wien in Auftrag gegeben hat.

Mit der Durchsetzung von Werbeverboten für Alkohol, Tabak, Autos, Süßigkeiten oder Kinderspielzeug würden sich die Medienausgaben in Deutschland und Österreich laut Studie um rund vier Milliarden Euro verringern. Mehr als 100.000 Arbeitsplätze wären in Gefahr.

 

Positive Effekte durch Werbeverbote machten die Autoren Gerhard Strejcek vom Institut für Staats- und Verwaltungsrecht der Universität Wien und Gerald Anselm Eberhard vom Forschungsinstitut für Europafragen der WU Wien jedoch nicht aus: Wie der Branchendienst „Horizont.net“ berichtet, kämen Strejcek und Eberhard zu dem Ergebnis, dass Werbeverbote keine nachweisbaren Effekte in Richtung der gesellschaftspolitisch erwünschten Ziele hätten. So habe der Tabakkonsum in Italien trotz zahlreicher Werbebeschränkungen sogar zugenommen.

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